Freitag, 4. März 2016

Screenshot-Tool Greenshot

Wer hin und wieder Screenshots erstellen möchte oder muss, wird folgendes Programm abgöttisch lieben lernen:


Im November hatte ich ja ein Tool von Microsoft beschrieben. Das erwies sich aber als nicht besonders tauglich; weil es buggy ist und außerdem noch einiges vermissen lässt.

Also begab ich mich wieder auf die Suche und fand o.g. Greenshot. Das Programm ist verblüffenderweise kostenfrei und Open Source (GPL !!!).

Was macht dieses Tool so besonders?

  • Es macht Screenshots. (gähn)
  • Es kann manuell, per Systemtray oder mit verschiedenen Tastenkombinationen aufgerufen werden. (soso)
  • Die Funktion der Bildschirmaufnahme ist äußerst präzise und zeigt bei der Auswahl die Pixel an. (Es wird langsam interessant.)
  • Bei der Bildschirmaufnahme kann der Mauszeiger integriert werden. (Öhö)
  • Es werden zahlreiche Exportfunktionen mitgeliefert (Word, Excel, OneNote, Drucker, Zwischenablage, ...)
  • Es bringt einen eigenen Editor mit.

Und der Editor ist DER Kracher:


Es gibt zahlreiche Werkzeuge, um Texte zu markieren oder Kommentare hinzuzufügen. Ihr könnt das Bild zuschneiden, skalieren, mit Schatten versehen, Bereiche hervorheben, unkenntlich machen. Sogar Zähler (hier 1, 2, 3) können in das Bild eingesetzt werden. 

Und das Beste: Alle diese Werkzeuge sind Objekte - das heißt, ihr könnt die Markierungen, Kommentare, Schatten, Hervorhebungen, Anonymisierungen oder Zähler in beliebiger Reihenfolge bearbeiten oder entfernen.

Die Einstellungen beinhalten solche wunderbaren Dinge wie:
  • Wahl der Tastenkombination zum Aktivieren
  • optionale Integration des Mauszeigers
  • Lupenfunktion
  • automatischer Speicherort
  • automatischer Dateiname (z.B. DATETIME + Quelle)
  • automatische Speicherung des Bildpfades beim Speichern des Bildes (was die Nacheditierung erheblich vereinfacht)
  • Multiple Aktionsmöglichkeiten beim Abfotografieren
  • ...

Und das alles mit GPL-Lizenz! 

Aber es muss nicht kostenlos bleiben: Ihr könnt die Entwicklung unterstützen:


Und hier könnt ihr es herunterladen:


Samstag, 27. Februar 2016

...Freitag kurz vor Feierabend...

...man sitzt nichts ahnend im Büro und sorgt dafür das auch der eine oder andere Kunde zufrieden ins Wochenende starten kann. Ein ganz normaler Freitag halt...

Plötzlich kommt über das interne Kommunikationstool die Anfrage nach der eigenen Googlemailadresse.
Hmm soweit nicht ungewöhnlich, wir kommunizieren ja schließlich untereinander. Gerade in diesen Zeiten, Aufbruchstimmung, neue Strukturen und den ein oder anderen interessanten Artikel zu verschiedenen Themen hat man ja von dem Kollegen auch schon bekommen.

Jedoch...

Nichts von alledem...

Drei Minuten später steht der Kollege fertig angezogen, den Rucksack über der Schulter, vor einem und sagt:
"Ich habe Dich mal meinem Blog hinzugefügt. Du kannst jetzt auch Beiträge posten. Schönes Wochenende, ich bin dann mal weg, bis Montag."

(ö) ähm...

So ... ja ... Beiträge posten... okay...

Ich muss gestehen, ich verfolge schon seit Jahren verschiedene Blogs und finde die Informationsvielfalt, abseits der großen Medien, immer wieder faszinierend.
Allerdings bisher ausschließlich als Leser, der auch gern mal einen Kommentar hinterlässt.
Nun also das erste Mal als Autor.

Dementsprechend hoffe ich das ihr Nachsicht übt (mal schauen, wann carafaja das erste mal bereut, mich eingeladen zu haben :o)
Noch mehr hoffe ich allerdings, das sich der eine oder andere zu Kommentaren hinreißen lässt. Und seien es kritische Kommentare: "Was ist das denn...so einen langweiligen Kram kennt doch jeder"

Ich freu mich drauf (ö)

Freitag, 26. Februar 2016

Registry-Datei ohne Rückfrage einspielen.

Brauchte ich gerade, muss ich also mal notieren:

Ein Import einer Registry-Datei ohne Rückfrage erreicht man mit folgendem Befehl:

reg import [DATEI.REG]

Das klappt natürlich nur, wenn der Nutzer auch das Recht hat, in den vorgesehenen Schlüssel schreiben zu können.

Freitag, 19. Februar 2016

Windows 10 - unscharfer Browser

Nagut - dann habe ich mich nun doch zu Windows 10 für den produktiven Einsatz überreden lassen. Viele Sachen laufen auf Anhieb gut, einiges nervt. So zum Beispiel, dass der Browser Chrome auf dem externen Monitor ziemlich vermanscht und unscharf aussieht.

Nachdem ich ein paar Minuten an den Einstellungen es Monitors herumgespielt hatte, habe ich dann doch mal Google bemüht. Und siehe da, es liegt an Windows.

So schafft ihr Abhilfe:

1. Rechte Maustaste auf die Verknüpfung (z.B. Chrome)
2. Register: Kompatibilität:
3. Haken "Skalierung bei hohem DPI-Wert deaktivieren" aktivieren ;-)



Freitag, 12. Februar 2016

Windows 10 verhindern - mal wieder

Ich habe ein paar Rechner, bei den kann ich das Upgrade auf Windows 10 vergessen - aus verschiedensten Gründen.

Da mein letzter Tipp nicht so richtig funktionierte, habe ich bei heise.de was Neues gefunden: 


Naja, mal sehen ...

Update: Für die Manuellen unter uns: Es muss folgendes in der Registry stehen

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Gwx]
"DisableGwx"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
"DisableOSUpgrade"=dword:00000001


Freitag, 5. Februar 2016

Google Kalender (1)

Zum Arbeiten mit Google Kalender kann man (wenn in den Einstellungen aktiviert) auch Shortcuts benutzen. Allerdings unterscheiden die sich zum Teil von der von Google dokumentierten Shortcut-Liste. Folgende funktionieren bei mir hervorragend:



Aktion
Shortcut
Navigation innerhalb des Kalenders
Wechseln auf den nächsten Tag / Woche / Monat
j oder n = vor
k oder p = zurück
zu Heute wechseln
t
in die Suchleiste springen
#
Kalendereinstellungen öffnen
s


Kalenderansicht ändern
Tag
1 oder d
Woche
2 oder w
Monat
3 oder m
Selbstdefinierte Ansicht
4 oder x
Terminübersicht
5 oder a


Änderungen eintragen
neuen Termin eintragen
c
Änderungen rückgängig machen
z
Details schließen
Esc



Freitag, 25. Dezember 2015

Jahresende - Zeit zum Resümieren

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, nehme wahrscheinlich nicht nur ich mir Zeit, ein Resümee zu ziehen. Das hat vor allem drei wichtige Funktionen:
  • IST-Analyse.
  • Richtung festlegen.
  • Schritte definieren.

Ich habe in verschiedenen Quellen 14 für mich relevante Fragen gefunden, die dabei helfen, die drei o.a. Funktionen mit Leben zu füllen:

  1. Was war der größte Erfolg in den letzten zwei Wochen?
  2. Was habe ich in den letzten zwei Wochen gelernt?
  3. Bin ich da, wo ich um diese Zeit sein wollte?
  4. Bin ich glücklich?
  5. Welche Punkte / Situationen hindern mich, glücklich zu sein?
  6. Welche Punkte davon kann ich ändern?
  7. Warum sind mir diese Punkte so wichtig?
  8. Mit wem sollte ich mich mal wieder treffen und/oder reden?
  9. Welchen Streit sollte ich klären?
  10. Wem sollte ich danken?
  11. Wie komme ich zu neuer Kraft?
  12. Was sind die Herausforderungen der nächsten zwei Wochen?
  13. Wo möchte ich Ende nächsten Jahres sein?
  14. Wo sehe ich mich in 5 Jahren?

Ich beantworte diese Fragen für mich allein. (Nicht nur) deshalb versuche ich die Gründe vor allem bei mir zu suchen – auch wenn mir manchmal als erste Antwort allgemeine und organisatorische Gründe in den Sinn schießen.

---

In diesem Zusammenhang habe ich 25 interessante Fragen gefunden, die Apple verschiedenen Bewerbern stellt:
Das Bewerbungsgespräch aber hat es in sich. Die Job-Website Glassdoor hat einige Fragen gesammelt, auf die Kandidaten antworten müssen, um überhaupt eine Chance auf einen Job bei Apple zu haben.
Manche Fragen sind erwartbar: "Was möchten Sie in fünf Jahren machen?" oder "Warum sind Sie heute hier?" – sie gehören zum Standardrepertoire eines Personalers...

  1. Erklären Sie einem achtjährigen Kind, was ein Router/Modem ist (gestellt an einen Bewerber für die Technikberatung von Kunden)
  2. Wenn Sie zwei Eier in Händen halten und möchten herausbekommen, aus welcher Höhe Sie sie fallen lassen können, ohne dass sie zerbrechen: Wie würden Sie das anstellen? Was ist die optimale Lösung? (Softwareentwicklung)
  3. Waren Sie jemals mit einer Managemententscheidung nicht einverstanden, und wie hatten Sie das angesprochen? Geben Sie ein Beispiel und erklären Sie, wie Sie die Meinungsverschiedenheit ausgeräumt haben, was letztlich dabei herausgekommen ist und wie Sie der entsprechende Manager heutzutage beschreiben würde. (Softwareentwicklung)
  4. Sie stellen ein Glas Wasser auf einen Plattenteller und lassen ihn immer schneller drehen. Was passiert zuerst: Rutscht das Glas vom Plattenteller, kippt es um, oder schwappt das Wasser heraus? (Maschinenbau)
  5. Beschreiben Sie eine demütigende Erfahrung. (Einzelhandel)
  6. Was ist wichtiger: das Problem des Kunden zu lösen oder eine gute Kundenerfahrung zu schaffen? (Technikberatung für Kunden)
  7. Es gibt drei Kisten: Eine enthält nur Äpfel, eine nur Orangen und eine sowohl Äpfel als auch Orangen. Die Kisten sind falsch beschriftet worden, sodass keine Beschriftung den tatsächlichen Inhalt der Kiste anzeigt. Öffnen Sie nur eine Kiste und, ohne hineinzusehen, nehmen Sie eine Frucht heraus. Sie sehen sich die Frucht an – wie können Sie sofort alle Kisten korrekt beschriften? (Überwachung der Softwareentwicklung)
  8. Ein Szenario: Sie haben mit einer verärgerten Kundin zu tun, die seit 20 Minuten auf Hilfe wartet. Sie droht damit, sich künftig an Best Buy oder einen Microsoft Store zu wenden, um den Computer zu bekommen, den sie sich wünscht. Lösen Sie das Problem. (Kundenberatung)
  9. Beschreiben Sie ein interessantes Problem und wie Sie es gelöst haben. (Softwareentwicklung)
  10. Wie viele Kinder werden jeden Tag geboren? (Globaler Vertrieb)
  11. Wie würden Sie einen Toaster testen? (Überwachung der Softwareentwicklung)
  12. Wenn wir Sie einstellen, woran würden Sie arbeiten wollen? (Leitung der Softwareentwicklung)
  13. Erzählen Sie etwas, das Sie in Ihrem Leben getan haben, auf das Sie besonders stolz sind. (Softwareentwicklungsmanagement)
  14. Sind Sie kreativ? Denken Sie sich etwas Kreatives aus. (Softwareentwicklung)
  15. Wer ist Ihr bester Freund? (Spezialist für den "Family Room", in dem Kunden ihr Apple-Produkt erklärt bekommen)
  16. Sie wirken sehr positiv, was zieht Sie runter? ( Spezialist für den "Family Room")
  17. Zeigen Sie mir in einem Rollenspiel, in dem Sie nur Ihre Stimme einsetzen, wie Sie einem Kunden zeigen, dass Sie ihm helfen möchten. (Technikberatung für Kunden)
  18. Sie bekommen ein Gefäß mit fairen und gezinkten Münzen. Sie ziehen eine Münze heraus, werfen sie dreimal und bekommen diese Folge: Kopf – Kopf – Zahl. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine normale oder eine gezinkte Münze herausgenommen haben? (Leitender Analyst)
  19. Welcher war Ihr bester Tag in den vergangenen vier Jahren? Welcher der schlechteste? (Projektmanagement im Maschinenbau)
  20. Warum sind Sie heute hier? (Softwareentwicklung)
  21. Eine iTunes-App entfernt Bilder, die nach einer bestimmten Zeit nicht mehr genutzt werden. Welche Strategie würden Sie einsetzen, um nicht mehr gebrauchte Bilder zu entfernen? (Softwareentwicklung)
  22. Warum möchten Sie bei Apple arbeiten, und was würden Sie an Ihrer jetzigen Arbeit vermissen, wenn Apple Sie einstellt? (Softwareentwicklung)
  23. Es liegen 100 Münzen flach auf dem Tisch. Zehn liegen mit der Kopfseite nach oben, 90 mit der Zahl. Sie können nicht fühlen, sehen oder in einer anderen Weise herausfinden, welche Seite oben liegt. Teilen Sie die Münzen in zwei Türme auf, sodass in jedem Turm gleich viele Münzen mit der Kopfseite nach oben zeigen. (Softwareentwicklung)
  24. Beschreiben Sie, was Sie begeistert. (Softwareentwicklung)
  25. Wie würden Sie Ihre Lieblings-App testen? (Überwachung der Softwareentwicklung)
Viel Erfolg im neuen Jahr!

TL HV-TDS Woche 2

Ich verzichte darauf, jeden Tag einzeln zu dokumentieren. Das ist mir etwas zu stressig - obwohl ich in der Bahn genügend Zeit hätte.  Nach ...