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Freitag, 21. April 2017
Podcast-Tipp: Preisverhandlung
In wenigen Tagen ist wieder Messe, daher mal wieder ein vertrieblich inspirierter Podcast-Tipp:
Episode Feed: http://www.mehr-fuehren.de/feed/podcast
Freitag, 17. Juli 2015
Marktübersicht: SPV-Kennzahlen
Eine weite Informationsquelle für einen Überblick über die Entwicklungen des Pflege-Marktes bietet der Spitzenverband der GKV:
Klickt mal rein: gkv-spitzenverband.de
Klickt mal rein: gkv-spitzenverband.de
Freitag, 3. Juli 2015
Neugründungen und Insolvenzen
Eine gute Quelle, um den Pflegemarkt im Blick zu behalten, ist pflegemarkt.com.
Hervorragend ist zum Beispiel das Gründungsradar. Das findet ihr in klitzeklein auf der Startseite oder in erträglich-groß über einen separaten Link in den News.
Sehr gut ist die Filtermöglichkeit nach Branchen (Pflegedienste, Pflegeheime, Krankenhäuser, MVZ, Dienstleister, ...). Man könnte bei den Adressen ja mal vorbeischneien...
So sieht beispielsweise die Übersicht aller Neugründungen im Mai aus:
Neben Neugründungen listet pflegemarkt.com auch Insolvenzen auf. Insgesamt ermöglicht das einen guten Überblick über die Bewegungen im Markt und natürlich der Bereinigung der eigenen Adressliste.
Ein Grinsen konnte ich mir bei folgender Insolvenz nicht verkneifen:
Kein Wunder, dass da nix mehr geht. Die Tarnung war eh' schlampig; wer geht schon freiwillig ins Krankenhaus zu Dr. Drogula... ;-)
Hervorragend ist zum Beispiel das Gründungsradar. Das findet ihr in klitzeklein auf der Startseite oder in erträglich-groß über einen separaten Link in den News.
Sehr gut ist die Filtermöglichkeit nach Branchen (Pflegedienste, Pflegeheime, Krankenhäuser, MVZ, Dienstleister, ...). Man könnte bei den Adressen ja mal vorbeischneien...
So sieht beispielsweise die Übersicht aller Neugründungen im Mai aus:
···
Neben Neugründungen listet pflegemarkt.com auch Insolvenzen auf. Insgesamt ermöglicht das einen guten Überblick über die Bewegungen im Markt und natürlich der Bereinigung der eigenen Adressliste.
Ein Grinsen konnte ich mir bei folgender Insolvenz nicht verkneifen:
Kein Wunder, dass da nix mehr geht. Die Tarnung war eh' schlampig; wer geht schon freiwillig ins Krankenhaus zu Dr. Drogula... ;-)
Freitag, 1. Mai 2015
Wenn der Kunde nicht reagiert
Was tun, wenn der Kundenkontakt per E-Mail ohne Reaktion bleibt?

Sie wollen einen Termin für die Präsentation Ihres neuen Konzepts ausmachen, Sie benötigen ein Feedback zu einer Idee oder einem Verbesserungsvorschlag geht es vielleicht um die endgültige Abnahme eines Produkts? Es gibt viele Gründe, warum Sie sich mit einem Kunden in Verbindung setzen wollen. Doch was können Sie tun, wenn Sie auf mehrere E-Mails keine Antwort erhalten und auch am Telefon niemanden erreichen? Bevor Sie die Hoffnung verlieren, können diese Tipps Ihnen dabei helfen, nicht die Nerven zu verlieren und den Kunden am Ende vielleicht doch noch zu erreichen.
Verspätete Antworten bringen Probleme mit
Ausbleibende Antworten stellen für Projekte ein echtes Hindernis dar. Ohne das entsprechende Feedback vom Kunden können Details nicht besprochen oder Aufgaben nicht abgeschlossen werden. Diese Verzögerungen wirken sich negativ auf mehrere Bereiche aus.- Deadlines können nicht eingehalten werden. Während auf die Antwort des Kunden gewartet werden muss, verzögern sich häufig auch interne Abläufe. Freigaben können ohne die Zustimmung des Kunden nicht erteilt werden und so verschiebt sich das gesamte Projekt nach hinten, da vorher vereinbarte Deadlines nun nicht mehr einzuhalten sind.
- Die Qualität sinkt. Die schlechteren Absprachen mit den Kunden und auch die geringere Zeit können schnell dazu führen, dass die Qualität des Ergebnisses sinkt. Entweder wird es anders, als der Kunde es sich vorgestellt hat, oder es bleibt nicht die Zeit, allen Wünschen gerecht zu werden.
- Die Kundenbeziehungen leiden. Ist der Kunde mit dem Endergebnis nicht zufrieden, leidet darunter auch die langfristige Kundenbeziehung. Dabei ist es unerheblich, was die Missstände hervorgerufen hat. Für den Kunden kommt es nur darauf an, dass das Ergebnis stimmt.
Schweigsamer Kunde: Was sind die Ursachen?
Sie haben bereits mehrmals versucht, mit einem Kunden Kontakt aufzunehmen, doch Sie erhalten einfach keine Antwort? Verständlicherweise grübeln Sie darüber nach, woran das liegen könnte. Bevor Sie sich aber endgültig den Kopf zerbrechen, sollten Sie die einfachsten Gründe in Betracht ziehen. Zwei davon sind zum Beispiel:- Ihr Ansprechpartner ist nicht erreichbar. Sie haben seit jeher Kontakt zu Herrn Müller, doch dieser ist nicht erreichbar? Dies kann den einfachen Grund haben, dass Herr Müller im Urlaub oder erkrankt ist und die Vertretung nicht richtig funktioniert.
- Ihr Kunde hat selbst ein großes Projekt Steht im Unternehmen Ihres Kunden aktuell ein großes Projekt an, für das alle Ressourcen benötigt werden? Dann ist der Kontakt mit Ihnen vielleicht nicht ganz oben auf der Prioritätenliste.
Kunde schweigt: So reagieren Sie richtig
Sie wollen einen Termin für die Präsentation Ihres neuen Konzepts ausmachen, Sie benötigen ein Feedback zu einer Idee oder einem Verbesserungsvorschlag geht es vielleicht um die endgültige Abnahme eines Produkts? Es gibt viele Gründe, warum Sie sich mit einem Kunden in Verbindung setzen wollen. Doch was können Sie tun, wenn Sie auf mehrere E-Mails keine Antwort erhalten und auch am Telefon niemanden erreichen? Bevor Sie die Hoffnung verlieren, können diese Tipps Ihnen dabei helfen, nicht die Nerven zu verlieren und den Kunden am Ende vielleicht doch noch zu erreichen.
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Vertrauen Sie auf das Telefon
Eine E-Mail zu lesen, ohne direkt auf diese zu antworten, ist eine Leichtigkeit. Selbst wer sich vornimmt, später eine Antwort zu verfassen, kann vom alltäglichen Stress abgelenkt werden oder die E-Mail geht in der reinen Masse der elektronischen Post, die viele Mitarbeiter täglich erhalten, unter. Die Erfolgschancen beim Telefon sind deutlich höher. Es ist natürlich nicht garantiert, dass Sie beim ersten Anruf jemanden erreichen. Doch wenn Sie einmal jemanden an der Strippe haben, können Sie die Antworten erhalten, die Sie brauchen.
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Drücken Sie sich klar aus
Bei jedem Kontakt mit dem Kunden sollten Sie klar machen, worum es Ihnen geht. Schicken Sie also nicht nur eine neue Idee, sondern gleichzeitig auch die Bitte um eine Rückmeldung. So können Sie jedem Missverständnis entgegenwirken. Machen Sie dabei auch deutlich, wie dringend Sie das Feedback für den weiteren Verlauf des Projekts benötigen. Je genauer ein Kunde weiß, welche Informationen Sie wofür brauchen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese auch erhalten.
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Überprüfen Sie die Qualität
Manch ein Kunde wartet nur auf eine Gelegenheit, um über jede Kleinigkeit zu meckern, doch andere sind mit negativen Rückmeldungen eher zurückhaltend. Kontrollieren Sie also auch, ob es möglicherweise etwas an Ihrem Vorschlag auszusetzen gibt, dass die verspätete oder ausbleibende Antwort erklären könnte. Sollten Sie tatsächlich fündig werden, schicken Sie einen Verbesserungsvorschlag mit der erneuten Bitte um Feedback.
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Erweitern Sie Ihre Ansprechpartner
Wie bereits angesprochen ist es auch möglich, dass Ihr direkter Ansprechpartner momentan krank oder im Urlaub ist. Versuchen Sie daher auch einen Kollegen zu erreichen. Möglicherweise kann dieser Ihnen weiterhelfen oder eine Erklärung liefern, wieso Sie bisher noch keine Antwort erhalten haben.
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Vereinbaren Sie einen regelmäßigen Termin
Eine der besten Möglichkeiten, um den regelmäßigen Kontakt mit einem Kunden zu garantieren, sind feste Termine. Vereinbaren Sie zu Beginn der Zusammenarbeit beispielsweise eine wöchentliche Besprechung jeden Freitag, um die aktuellen Fortschritte zu diskutieren und über mögliche Änderungswünsche frühzeitig informiert zu werden. Eine solche Regelung sichert den Austausch wichtiger Informationen und erspart Ihnen im weiteren Verlauf einigen Stress.
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Hinterfragen Sie den Nutzen des Kunden
Sollte es zu einem langfristigen Problem werden, müssen Sie schließlich auch darüber nachdenken, ob es weiterhin sinnvoll ist, mit dem Kunden zusammenzuarbeiten. Natürlich ist es immer unangenehm, einen Kunden zu verlieren, doch auch in Ihrem Unternehmen werden durch die Wartezeiten zusätzliche Ressourcen verschwendet, die in der gleichen Zeit für andere Projekte eingesetzt werden könnten.
aus karrierebibel
Freitag, 16. Januar 2015
Tankstelle finden (2)
Ich habe mit den vielen Tankstellen immer noch so meine Probleme. Vor allem die App NOVOFLEET Stationsfinder funktioniert ungenügend. In letzter Zeit wird mir gar keine Karte angezeigt, Tankstellen kann ich so nur in der Liste finden.
Ist man immer im Umkreis oder auf der selben Strecke unterwegs, hat man seine favorisierten Tankstellen schnell im Kopf, aber in unbekanntem Gebiet wird es zuweilen etwas schwierig. Leider ist die Homepage von Novofleet keine besonders große Hilfe, da sie keine alternative Darstellung für mobile Endgeräte bietet.
Lange Rede - eine Lösung muss her!
1. Optimierte Darstellung der Website
Ich habe mir mal angeschaut, was bei dem Tankstellenfinder alles geladen wird und ob man diesen ganzen unnützen Frame um die Karte nicht weglassen könnte. Und siehe da, es geht:
Wenn man http://www.novofleet.com/WebInfoToolsNF/ aufruft, sieht man nur das Wesentliche:

Ist man immer im Umkreis oder auf der selben Strecke unterwegs, hat man seine favorisierten Tankstellen schnell im Kopf, aber in unbekanntem Gebiet wird es zuweilen etwas schwierig. Leider ist die Homepage von Novofleet keine besonders große Hilfe, da sie keine alternative Darstellung für mobile Endgeräte bietet.
Lange Rede - eine Lösung muss her!
1. Optimierte Darstellung der Website
Ich habe mir mal angeschaut, was bei dem Tankstellenfinder alles geladen wird und ob man diesen ganzen unnützen Frame um die Karte nicht weglassen könnte. Und siehe da, es geht:
Wenn man http://www.novofleet.com/WebInfoToolsNF/ aufruft, sieht man nur das Wesentliche:

Nun könnt ihr auch hier Zoomen und Routen planen und sowas. Auf dem Smartphone funktioniert das auch ganz passabel, wenn man zur Ansicht in den Quermodus wechselt.
···
Hmm - passabel, aber mehr auch nicht. Und außerdem: was ist, wenn Novofleet die Einbindung der Karte ändert?
Mooooment, da waren doch noch die GPS-Daten, mit denen kann man doch bestimmt auch irgendwas machen?
2. Novofleet in Google Maps
Also habe ich mir die GPS-Daten mal angeschaut. Ich habe sie konvertiert und in Google Maps eingelesen. Leider ging das nicht, da erstens einige Datensätze nicht richtig formatiert waren und zweitens Google Maps pro Ebene nur 2000 Elemente zulässt.
Verdammt, nagut, ist ja Weihnachten (dieser Beitrag wurde demnach 'zwischen den Jahren' verfasst), also:
- Laden
- Konvertieren
- manuell nachbessern
- manuell Sortieren
- Splitten
- Hochladen
Und das Ergebnis? Unter https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=z-RB2FNvmH2Y.kdD30x3Roapo könnt ihr die Novofleet-Karte aufrufen:
Das funktioniert auch auf dem Smartphone. Dazu müsst ihr aber die kostenfreie App My Maps geladen haben und eine Einladung von mir angenommen haben, die ich euch auf Anforderung zeitnah zusenden werde.
Es gibt aber zwei Einschränkungen:
- Einige HEMA-Tankstellen heißen in der Karte fälschlicherweise HEM. Ich dachte beim Ausbessern der Datensätze zuerst, es sei ein Schreibfehler und hatte sie umbenannt und unter HEM einsortiert. Es betrifft aber nur eine Handvoll.
- Auf dem Smartphone kann man wiederum nur drei Ebenen anzeigen lassen. Ich denke aber, dass ist OK, "Sprint" braucht man im Westen kaum, "Star" gibt es nicht im Süden, "BFT" kaum im Osten und "Österreich" gar nicht in Deutschland...
Ich hoffe, ihr könnt von meiner Arbeit ein wenig partizipieren.
Freitag, 18. Juli 2014
Nachtdienst im Krankenhaus
Die Zeitschrift "Die Schwester/der Pfleger" hat sechs Seiten für eine pflegewissenschaftliche Studie aus Witten zur Verfügung gestellt:
1988 wurde die Situation der Pflegeprofis im Nachtdienst untersucht. Nach mehr als 20 Jahren wurde die Studie wiederholt, um vergleichen und Veränderungen beschreiben zu können.Die Idee ist hervorragend, auch diesem Thema gleich 6 Seiten zu widmen. Auffallend ist allerdings, dass sich 1988 die Befragung auf 152 und im Jahr 2012 auf 141 Nachtwachen beschränkt. Das ist statistisch gesehen extrem wenig. Dennoch ist der Artikel definitiv lesenswert.
Hier zum PDF: uni-wh.de
Hier der Link zur Zeitschrift: bibliomed.de
Freitag, 11. Juli 2014
Pflegeversorgung in Deutschland
aus Pflegemarkt.com
Im Bundesdurchschnitt versorgt ein Pflegedienst rein rechnerisch 40 Personen ab 90 Jahre, jedem Senior in dieser Altersklasse stehen durchschnittlich 1,5 Pflegeplätze in entsprechenden stationären Einrichtungen zur Verfügung.
Die Versorgungssituation in den einzelnen Landkreisen zeigt allerdings teils sehr große Differenzen auf. Insbesondere der Nordosten offenbart eine wesentlich dichtere ambulante und stationäre Versorgung. Im Landkreis Rügen-Vorpommern beispielsweise stehen pflegebedürftigen Personen neben den Dienstleistungen von 79 ambulanten Pflegediensten auch mehr als 2.700 Plätze in stationären Einrichtungen zur Verfügung. In Relation zum Bevölkerungsanteil ab 90 Jahre stehen jedem Einzelnen dieser Gruppe rund 2,5 Betten in den größtenteils gemeinnützig orientierten stationären Einrichtungen zur Verfügung.
Klickt auf die Karte oder hier, um die interaktive Karte zu öffnen
Diesen Trend bestätigen auch die Zahlen des ambulanten Sektors. Begünstigt auch durch die ländlichen Strukturen Mecklenburg-Vorpommerns und des nördlichen Brandenburgs agieren hier überdurchschnittlich viele, allerdings eher kleine ambulante Pflegedienste mit weniger als 20 Mitarbeitern und nur wenigen Patienten. Im Landkreis Uckermark beispielsweise versorgen mit 61 ambulanten Diensten mehr Pflegedienste ihre Patienten als im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen, der fast viermal so viele Einwohner und Einwohner ab 90 Jahre hat.
Ganz anders zeigt sich die Situation im Südwesten der Republik. Die schwächste ambulante und stationäre Versorgung ist im Lahn-Rhein-Kreis in Rheinland-Pfalz zu finden. Laut Zensusergebnis aus dem Jahr 2011 leben im Landkreis knapp 1.000 Menschen, die 90 Jahre und älter sind. Zwölf ambulante Dienste und rund 1.100 Betten in zwölf stationären Einrichtungen stellen die Versorgung pflegebedürftiger Einwohner dieser Region sicher. Im Verhältnis liegt die Region damit deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts.
Bei der isolierten Betrachtung des ambulanten Sektors bildet der schleswig-holsteinische Landkreis Plön das Schlusslicht. Nur neun ambulante Pflegedienste bieten in dem Kreis mit mehr als 1.000 Einwohnern ab 90 Jahre ihre professionellen Dienstleistungen im Pflegebereich an.
Was bringt uns das?
Mithilfe solcher Statistiken lernen wir, den Markt besser zu verstehen und den Kunden genauer anzusprechen. In Gebieten mit höherem Versorgungsdurchsatz ist die Wettbewerbssituation angespannter, woraus man einen Bedarf an optimierenden und effizienzsteigernden Werkzeugen folgern könnte.
Freitag, 13. Juni 2014
Pflegestärkungsgesetz (2)
Wie ich ja bereits letzte Woche schrieb, wurde das 1. Pflegestärkungsgesetz beschlossen. Was noch fehlte, waren die genauen finanziellen Auswirkungen. Nun habe ich recherchiert:
Es wird der Zuschuss zu Umbauten etwa für barrierefreie Badezimmer angehoben. Er steigt von 2557 Euro auf bis zu 4000 Euro. Wer die Pflege eines Angehörigen organisieren muss, kann künftig für zehn Tage Lohnersatz bekommen. In Heimen soll die Anzahl der Betreuungskräfte von bisher 25 000 auf bis zu 45 000 steigen. Der Beitrag zur Pflegeversicherung soll dafür allerdings um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden.
Was für etwas Bewegung auf dem Markt sorgen wird, ist eine Ergänzung des §41: “Pflegebedürftige können teilstationäre Tages- und Nachtpflege zusätzlich zu ambulanten Pflegesachleistungen, Pflegegeld oder Kombinationsleistungen nach §38 in Anspruch nehmen, ohne dass eine Anrechnung auf diese Ansprüche erfolgt.”
Die Höchstsätze der Pflegekassen ändern sich ab 1. Januar 2015 wie folgt:
Pflegegeld für häusliche Pflege:
- Pflegestufe 0 (mit Demenz): 123 Euro
- Pflegestufe 1: 244 Euro/ mit Demenz: 316 Euro
- Pflegestufe 2 : 458 Euro / mit Demenz: 545 Euro
- Pflegestufe 3: mit und ohne Demenz: 728 Euro
- Pflegestufe 0 (mit Demenz): 231 Euro
- Pflegestufe 1: 468 Euro / mit Demenz: 689 Euro
- Pflegestufe 2: 1144 Euro / mit Demenz: 1.298 Euro
- Pflegestufe 3: mit und ohne Demenz: 1612 Euro
- Härtefall mit und ohne Demenz: 1995 Euro
- Pflegestufe 1: 1064 Euro
- Pflegestufe 2: 1330 Euro
- Pflegestufe 3: 1612 Euro
- Härtefall: 1995 Euro
Als Kernaussagen der Höchstsätze der Pflegekassen könnte man entnehmen:
- Wir werden unseren Kunden im careoffice eine Hilfestellung anbieten, damit er die neuen Pflegesätze automatisiert eintragen kann.
- Je höher die Pflegestufe ist, desto geringer wird die Demenz gewichtet.
- Die Demenz ist in der vollstationären Vergütung bereits eingerechnet.
- Um so höher die Pflegestufe, desto geringer wird die finanzielle Hilfestellung bei einer vollstationären Unterbringung.
- Es werden neue Einrichtungen der Tags- und Nachtpflege entstehen!
Aus meiner bescheidenen Sicht taugt das 5. SGB XI-ÄndG bei weitem nicht als Stärkung der Pflege. Es ist zwar vorerst ein Entwurf – aber mangels Opposition ist kaum mit Gegenwind zu rechnen.
Hier könnt ihr den Entwurf herunterladen
Und hier findet ihr eine lesbarere Variante in Broschürenform.
Freitag, 16. Mai 2014
E-Mails schreiben: Tipps für bessere E-Mails
aus karrierebibel.de
- Rechtschreibung und Grammatik:Achten Sie darauf, sprachlich korrekt zu formulieren. Es wirkt unprofessionell, wenn Sie eine E-Mail voller Rechtschreibfehler verschicken, auch wenn es sich nur um Tippfehler handelt. Nehmen Sie sich die Zeit, den Text noch einmal kurz Korrektur zu lesen bevor Sie ihn versenden.
- Emoticons: In eine Kundenmail oder eine andere formelle E-Mail gehören keine Emoticons. Simleys an der falschen Stelle können den Eindruck erwecken, Sie würden Ihre Arbeit nicht ernst nehmen.
- Formulierung: Denken Sie daran, besonnen zu formulieren. Vor allem, wenn Sie verärgert sind. Eine E-Mail ist schnell weitergeleitet. Was einmal schriftlich festgehalten ist, lässt sich nur schwer wieder rückgängig machen.
- Empfänger: Checken Sie die Angaben in der Adresszeile, bevor Sie auf den Sendenknopf drücken. Es ist schon passiert, dass eine E-Mail, die an den Kollegen gehen sollte, versehentlich an einen Kunden oder an alle geschickt wurde.
- Anhänge: Denken Sie auch daran, ganz zum Schluss noch einmal zu überprüfen, ob der erwähnte Anhang auch wirklich angehängt ist. Andernfalls signalisieren Sie dem Empfänger, dass Sie unkonzentriert und zerstreut sind. Das wirft kein gutes Licht auf Ihre Arbeit.
- Anrede und Gruß: Auch wenn Sie es eilig haben, verzichten Sie nicht auf die Anrede und den Gruß am Ende. Eine E-Mail darf zwar kurz sein, aber niemals unhöflich.
E-Mails: Neues Leseverhalten
Mithilfe von E-Mails kommunizieren Sie mit Kunden, Dienstleistern, Ihren Kollegen und Vorgesetzten. Mit der Zeit, besonders in den letzten Jahren, hat sich jedoch die Art, wie E-Mails gelesen werden, verändert. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen E-Mails nur am Computer gelesen wurden. Heute werden E-Mails mehrheitlich auf dem Smartphone gelesen. Man ist in der Lage immer und überall darauf zuzugreifen, ob in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder an der Supermarktkasse.Das neue Leseverhalten beeinflusst auch die Art und Weise wie E-Mails geschrieben werden. Es gilt E-Mails so zu verfassen, dass diese sowohl im Büro gelesen werden können, als auch zwischendurch auf einem mobilen Endgerät.
Regel Nummer 1 für E-Mails:
Schreiben Sie kurz!Schreiben Sie E-Mails nach dem Maxime: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Verzichten Sie auf ellenlange Ausführungen und verschachtelte Sätze. Diese kosten Sie viel Zeit beim Schreiben und Ihren Empfänger beim Lesen. Außerdem ist es anstrengend, lange E-Mails auf einem Smartphone zu lesen. Die meisten werden solche Briefe erst gar nicht lesen.
Die Grundregeln
Trotz des geänderten Leseverhaltens, sind die Grundregeln für das Verfassen einer E-Mail gleich geblieben. Sie haben bereits zig E-Mails geschrieben und kennen die Regeln natürlich, deswegen nur der Vollständigkeit halber hier noch mal:
- Schreiben Sie eine aussagekräftige Betreffzeile. – Eine gute Betreffzeile zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Dem Empfänger sollte sofort klar sein, worum es in der E-Mail geht, wenn er Ihre Betreffzeile liest. Benennen Sie das Thema und halten Sie den Text kurz. Keine ganzen Sätze! Viele denken, dass eine knappe Betreffzeile unhöflich ist. Im Gegenteil: Eine kurzer Betreff ist zielführender und spart Zeit. Höflich sind Sie in der Anrede.
Beispiel: Statt zu schreiben “Übersendung des Kurzkonzepts für den Messestand auf der Frankfurter Buchmesse am 08.10.2014″, schreiben Sie lieber “Freigabe: Kurzkonzept für Messestand”. Der Empfänger weiß sofort worum es geht, und was er zu tun hat.
- Kommen Sie auf den Punkt. – Überfrachten Sie den Empfänger nicht mit unnötigen Hintergrundinformationen. Liefern Sie nur jene Hintergrundinformationen, die notwendig sind, um Ihre E-Mail in einen Kontext zu packen.
- Verzichten Sie auf Anhänge. – Natürlich nur da, wo es geht. Aber für den Leser ist es umständlich und zeitraubend auch noch einen Anhang zu öffnen und zu lesen. Das machen die wenigsten. Versuchen Sie Informationen, die wichtig sind und unbedingt gelesen werden sollen, in den E-Mail-Text zu schreiben.
- Beginnen Sie mit der wichtigsten Information. – Der erste Satz Ihrer E-Mail sollte bereits alle wichtigen Informationen enthalten. Dem Leser sollte sofort klar sein, warum Sie ihn kontaktieren.
- Strukturieren Sie Ihre E-Mails. – Nichts ist anstrengender für das Auge als ein großer Textblock. Absätze erhöhen die Leserfreundlichkeit.
- Benutzen Sie Aufzählungen. – Stichpunkte verleihen Ihrer E-Mail zusätzlich Struktur. Sie sind überaus praktisch, weil der Leser auf den ersten Blick erkennt, was wichtig ist.
- Führen Sie den Schriftverkehr fort. – Löschen Sie die bisher geschriebenen Nachrichten nicht. Damit geben Sie dem Leser die Gelegenheit noch einmal runter zu scrollen und etwas nachzulesen, falls noch Unklarheiten bestehen. Es macht auch das Verweisen auf bisherige Fristen und Aufgaben leichter.
- Diskutieren Sie nie mehr als eine Thema pro E-Mail. – Schicken Sie lieber zwei E-Mails, wenn Sie unterschiedliche Themen besprechen wollen. Das ist wichtig, damit der Empfänger Ihre E-Mail archivieren kann und auch noch in ein paar Wochen wiederfindet. Bei einem Thema, kann die E-Mail einem Ordner oder Stichwort zugeordnet werden und lässt sich so wiederfinden. Bei zwei Themen muss sich der Leser schon entscheiden und es fällt ihm schwer sich hinterher zu erinnern, in welcher E-Mail Sie was besprochen haben.
- Markieren Sie To-Do’s und Fristen. – Helfen Sie dem Auge dabei zu erkennen, was wichtig ist. Fristen, die unbedingt eingehalten werden sollen, können Sie ruhig fetten.
9 Tipps für bessere E-Mails
Mit wenigen Kniffen können Sie Ihre Fähigkeit, gute und verständliche E-Mails zu schreiben, noch verbessern. Wir verraten Ihnen neun Tipps, wie Sie Ihre digitalen Botschaften noch effizienter gestalten:Freitag, 18. April 2014
Gadgets für den Außendienst
Ostern. Ein Fest des Suchens und des Findens.
Gefunden habe ich ein hilfreiches Gadget, dass den Außendienst-Alltag erleichtern könnte:
Das Ding gibt es bei ebay und kostet inklusive Versand (zum Zeitpunkt des Schreibens des Artikels) ca. 4,20 Euro. Allerdings kommt es aus China. Das heißt, der Versand kann sich schon mal ein paar Wochen hinziehen...
Gefunden habe ich ein hilfreiches Gadget, dass den Außendienst-Alltag erleichtern könnte:
Das Ding gibt es bei ebay und kostet inklusive Versand (zum Zeitpunkt des Schreibens des Artikels) ca. 4,20 Euro. Allerdings kommt es aus China. Das heißt, der Versand kann sich schon mal ein paar Wochen hinziehen...
Freitag, 4. April 2014
Pflegereport 2013
Der neu erschienene Pflegereport 2013 der Barmer GEK gibt neue Aufschlüsse über aktuelle Trends in der Pflegebranche
1. Reha vor Pflege
2. der Trend geht weiter zur ambulanten Betreuung
3. Pflege wird immer teurer
4. ungerechte Finanzierung
Der sechste Pflegereport wirft einen Blick in die Zukunft der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und hinterfragt in diesem Zuge die politischen Reformen. Dabei geben die umfangreich aufgearbeiteten Daten einen Einblick in die aktuelle Situation und in die Entwicklung der Pflegebranche. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema „Pflege und Rehabilitation“.
Die Zahl der Pflegebedürftigen wird bis 2050 von heute 2,5 Mio. um 80% auf ca. 4,5 Mio. steigen bei gleichzeitiger Abnahme des familiären Pflegepotentials. Die derzeitige Versorgungsdichte kann demnach nur aufrecht erhalten werden, wenn es eine überproportionale Zunahme an Pflegekräften gibt. Dafür sei eine „erhebliche Anstrengung“ notwendig. Dabei müsse betont werden, dass die Regionen ganz unterschiedlich von der Zunahme der Pflegebedürftigkeit betroffen sind. So beträgt die Zunahme in einigen Regionen 20% und in anderen über 100%.
Der bisherige Anstieg der Pflegebedürftigen resultiert ausschließlich auf der demografischen Entwicklung. Wenn also die Altersstruktur gleichmäßig wäre, gäbe es keinen Anstieg, denn die Wahrscheinlichkeit in einem bestimmten Alter pflegebedürftig zu werden, ist gleich geblieben.
Pflegekassen und Leistungsträger haben darauf hinzuwirken, „daß frühzeitig alle geeigneten Leistungen der Prävention, der Krankenbehandlung und zur medizinischen Rehabilitation eingeleitet werden, um den Eintritt von Pflegebedürftigkeit zu ver‐ meiden.“( § 5 SGB Abs. 1 SGB XI). Bevor jemand erstmalig Pflegebedürftig wird hat er zu 15 % im Vorjahr eine Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch genommen. Dies ist im Vergleich zu Nicht-Pflegebedürftigen fast um das vierfache höher. Ziel der Reha ist die Vermeidung oder Verzögerung der Pflegebedürftigkeit, was sich jedoch nicht durch Untersuchungsergebnisse bestätigen lässt.
2012 wurden 22,9% der Pflegebedürftigen durch einen ambulanten Pflegedienst betreut. So viele, wie noch nie zuvor. Hingegen stagniert die stationäre Versorgung bei 28,8 %. Die Angst, dass Pflegeheime zu „Institutionen des Sterbens“ werden, da die pflegebedürftigen Menschen immer kränker und älter sind, kann dabei nicht bestätigt werden.
Die Pflegeversicherung deckt nicht den gesamten Bedarf, sondern zahlt lediglich Pauschalbeträge. So müssen Pflegebedürftige in vielen Fällen privat zuzahlen. Durch die unzureichende Leistungsdynamik steigen die Eigenanteile immer weiter an. So übersteigen die Eigenanteile im stationären Bereich in allen Pflegestufen die Pflegeversicherungsleistung deutlich. Das Entgelt für die stationäre Pflege setzt sich dabei aus Pflegekosten, Kosten für die Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten zusammen. In 2011 lagen die durchschnittlichen Kosten für einen vollstationären Pflegetag bei Pflegestufe I bei 65,72 €. Inklusive der Investitionskosten und 30,4 Tagessätzen, kommt man auf einen Monatsbetrag von 2.845 €, in Pflegestufe III sogar auf 3.312 € pro Monat. Dabei belaufen sich die durchschnittlichen Eigenanteile bei Pflegestufe I auf 1.380 € und bei Pflegestufe III bis zu 1.802 €. Kann ein Pflegebedürftigen den Eigenanteil nicht leisten, muss beim Sozialhilfeträger Unterstützung beantragt werden. Hier gilt je höher die Pflegestufe desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sozialhilfe in Anspruch genommen werden muss.
Die Pflegeversicherung ist zweigeteilt in die Soziale und die Private. Durch die Risikoselektion der Privaten Pflegeversicherung wurde die Soziale Pflegeversicherung zunehmend benachteiligt. Hier musste der Pflegesatz erhöht werden, wohingegen dieser bei der Privaten gesenkt werden konnte. Dies liegt daran, dass die Versicherten in der Privaten Pflegeversicherung durchschnittlich ein höheres Einkommen haben und vermehrt Männer sind, die eine niedrigere Pflegehäufigkeit haben. So sind die Ausgaben pro Versicherten in der Sozialen Pflegeversicherung dreimal so hoch wie in der Privaten. Eine Lösung läge in einer Versicherung für alle oder einem Finanzausgleich zwischen der Privaten und der Sozialen Pflegeversicherung.
Insgesamt schlägt der BARMER GEK Pflegereport 2013 einen kritischen Ton gegenüber dem politischen Handeln an und zeigt im gleichen Zuge die dringende Notwendigkeit von Reformen im Bereich der Finanzierung und des Fachkräftemangels auf.
Freitag, 28. März 2014
Fahrverbot wegen Handybenutzung
aus lto.de
Obacht! Auch vermeintliche Bagatelldelikte können erste Folgen haben:
Wiederholtes Telefonieren kann Führerschein kosten
Ein Außendienstler war schon mehrfach wegen Verkehrsverstößen aufgefallen. Insgesamt sieben Einträge im Verkehrszentralregister konnte der Mann aufweisen, drei davon wegen verbotenen Telefonierens beim Autofahren. Als er abermals während der Fahrt mit dem Handy am Ohr erwischt wurde, kassierte er vom Amtsgericht (AG) Lemgo neben einer Geldbuße in Höhe von 80 Euro ein einmonatiges Fahrverbot. Die Rechtsbeschwerde des 27-jährigen vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm hiergegen blieb erfolglos.
Der für Bußgeldsachen zuständige 3. Senat des OLG bestätigte ausdrücklich insbesondere das vom AG ausgesprochene Fahrverbot. Mit der im Bußgeldkatalog vorgesehenen Geldbuße habe der Verkehrsverstoß des Betroffenen nicht angemessen geahndet werden können, begründete das Gericht sein Urteil. Ein Fahrverbot könne auch wegen beharrlicher Pflichtverletzungen erlassen werden, wenn Verkehrsvorschriften aus mangelnder Rechtstreue missachtet würden. Insoweit könne im Einzelfall bereits die wiederholte Begehung für sich genommen eher geringfügiger Verkehrsverstöße, wie das verbotswidrige Benutzen eines Mobil- oder Autotelefons, die Anordnung eines Fahrverbots rechtfertigen (Beschl. v. 24.10.2013, Az. 3 RBs 256/13).
Freitag, 14. März 2014
Pflichtenheft und Lastenheft sind nicht dasselbe?
aus t3n.de
Kunden äußern ihre Wünschen und sind sich selbst noch nicht im Klaren darüber, was Sie eigentlich genau wollen. In diesem Artikel lest ihr, warum ihr genau jetzt ein Pflichtenheft und ein Lastenheft benötigt.Lastenheft und Pflichtenheft: Grundlage für die Zusammenarbeit
Obwohl Kundenwünsche meistens sehr umfangreich sind, werden sie im ersten Kontakt nur verbal geäußert. Dieser Austausch von Anforderungen kann bei falscher Vorgehensweise fatal enden. So kann sich zum Beispiel unter anderem durch Nacharbeiten oder Nachbesserungen die Projektlaufzeit verdoppeln oder verdreifachen und somit andere Projekte gefährden, indem wichtige Personalressourcen bei anderen Projekten nicht zum Einsatz kommen können.Stellen wir uns dieses Szenario am Beispiel einer PKW-Bestellung vor: Der Kunde beschreibt einen Wagen mit allen gewünschten Extras. Der Unternehmer hinterfragt im ersten Gespräch die geäußerten Wünsche und in seiner Vorstellung entsteht das Bild eines Kombis. Der Auftragnehmer „baut“ dieses Auto und liefert es dem Auftraggeber. Der hat sich jedoch eine Limousine erhofft und ist fest der Meinung, diesen Wunsch dem Auftragnehmer auch deutlich klar gemacht zu haben.
Selbstverständlich gäbe es noch viele weitere Beispiele mit ähnlicher Problematik. Gemeinsam haben sie jedoch alle die Möglichkeit, durch relativ simple Instrumente des Software-Engineerings, solchen Missverständnissen vorzubeugen. Das Lastenheft und das darauffolgende Pflichtenheft bieten sowohl dem Auftraggeber, als auch dem Auftragnehmer eine Grundlage für die weitere Zusammenarbeit. Somit ist „Lastenheft“ kein Synonym für „Pflichtenheft“, aber sehen wir uns an, wo die Unterschiede liegen.
Lastenheft: Die Sicht des Auftraggebers
Der Auftraggeber beschreibt alle Anforderungen in einem Dokument. Dabei wird der Auftraggeber zum ersten Mal selbst mit der Aufgabe konfrontiert, sich umfangreiche Gedanken zum Gesamtvorhaben zu machen. Durch ein strukturiertes Dokument entsteht somit ein Anforderungskatalog. Inhaltlich sollte das Lastenheft zumindest folgende Punkte umfassen:- Aktueller IST-Zustand: Worauf soll das Gesamtvorhaben aufsetzen und welche Voraussetzungen sind schon gegeben?
- Gewünschter SOLL-Zustand: beschreibt somit die Zielsetzungen des Gesamtvorhabens. Was soll das Produkt nach Fertigstellung beinhalten?
- Definition von Zuständigkeiten und Schnittstellen: Wer ist in dem Projekt für welche Bereiche zuständig und wo treffen diese Zuständigkeiten aufeinander?
- Funktionalen Anforderungen: Was soll das Produkt funktional beherrschen (Wie zum Beispiel eine Benutzeranmeldung)?
- Nicht-funktionale Anforderungen: zum Beispiel Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Benutzbarkeit und so weiter.
Pflichtenheft: Der Plan des Arbeitnehmers
Dem Auftragnehmer ist es nun dank Lastenheft möglich, ein Pflichtenheft zu erstellen. Das Pflichtenheft beschreibt, wie und womit der Auftragnehmer das Gesamtvorhaben umsetzen wird. Es stellt – oft auch in Kombination mit einem Angebot – die vertragliche Grundlage der zu erfüllenden Leistungen dar. Daher ist es essentiell, eine gründliche Ausformulierung von Zielen und auch Nicht-Zielen durchzuführen.Positive Abgrenzungen (Ziele), also die Frage, was das Produkt können wird, stehen hier negativen Abgrenzungen (Nicht-Zielen) gegenüber, also der Frage, was das Projekt nicht können wird. Beide sind gleichermaßen wichtig für die Erfüllung der Leistungen. Nur durch Formulierung beider Aspekte ist es möglich, eine klare Aussage über die Erfüllung der Leistungen zu treffen und eine spätere Produktabnahme diskussionsfrei durchzuführen.
Ansonsten könnte es, wie beim vorherigen Beispiel, zu Meinungsverschiedenheiten über den Erfüllungsgrad kommen. In das Pflichtenheft gilt es, mehr Zeit zu investieren, denn sie kann bei der Durchführung und Abnahme des Gesamtvorhabens mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder eingespart werden.
Lastenheft vs. Pflichtenheft
Die Erhebung der Anforderungen ist für Kunden meist eine nicht ganz triviale Aufgabe. Der Kunde kann bei diesem Schritt durch einen Workshop und Beratungsgespräche unterstützt werden. In der Praxis ist die Grenze zwischen Lastenheft und Pflichtenheft meist als fließender Übergang zwischen den beiden Dokumenten zu sehen. Jedenfalls gilt es, genügend Zeit in die sorgfältige Erstellung eines Pflichtenhefts zu investieren, da im Normalfall einerseits die komplette Projektdurchführung mit vordefinierten Zielen gut vorangetrieben und andererseits zu Projektende die Projektabnahme deutlich unterstützt wird.Nun liegt es an dir! Lastenheft, Pflichtenheft und Angebot . Diese Reihenfolge und zwischendurch das eine oder andere Gespräch zur Abklärung solltest du dir für zukünftige Projekte verinnerlichen.
weitere Quellen:
Freitag, 21. Februar 2014
Ambulantisierung?
In der ambulanten Pflege ist Herr Thomas Sießegger eine Person, die man vertrieblich mindestens schon mal gehört hat. Eigentlich berät er Pflegedienste und hat vordergründig mit dem Thema Pflegedokumentation und Software nichts zu tun. Seine Domäne ist vorallem die Dienstplanung. Ist er in einer Einrichtung, wird er aber definitiv Produkte von euregon lancieren. Deswegen sehe ich seine Leistung durchaus nicht unkritisch.
Das Protal Altenheim.net des Vincentz-Verlages sprach kürzlich mit ihm. In diesem Video zeigt sich, dass Interviews ohne klare Aussagen irgendwie auch nur verschwendete Lebenszeit sind:
Klickt mal rein, kostet nur knapp 4 Minuten Lebenszeit.
Das Protal Altenheim.net des Vincentz-Verlages sprach kürzlich mit ihm. In diesem Video zeigt sich, dass Interviews ohne klare Aussagen irgendwie auch nur verschwendete Lebenszeit sind:
Klickt mal rein, kostet nur knapp 4 Minuten Lebenszeit.
Freitag, 10. Januar 2014
Die 30 größten Pflegeheimbetreiber
Die aktuelle Liste der größten Pflegeheimbetreiber in Deutschland basiert auf der Auswertung der rund 11.000 bei pflegedatenbank.comgelisteten Pflegeheime. Diese verfügen über rund 870.000 stationäre Pflegeplätze nach SGB XI. Mit 138.500 Betten stellen die 30 größten Träger stationärer Pflegeeinrichtungen 16 Prozent aller verfügbaren Pflegeplätze zur Verfügung, 12,5 Prozent aller Heime befinden sich in der Trägerschaft der größten Ketten.
Curanum AG Marktführer in Deutschland
Die Curanum AG führt die Liste der größten Betreiber mit insgesamt 13.201 Pflegeplätzen im stationären Sektor deutlich an. Das Unternehmen mit Sitz in München gehört seit diesem Jahr zum europäischen Marktführer im stationären Pflegemarkt, der Korian Gruppe aus Frankreich. Die Korian Gruppe ist bereits seit 2007 in Deutschland aktiv und hat im September 2007 die Phönix Seniorenheime Beteiligungsgesellschaft GmbH mit Sitz in Füssen übernommen. Seit September 2013 sind die Phönix Einrichtungen ein Teil der Curanum AG, die nun mit 124 stationären Einrichtungen in Deutschland vertreten ist. Europaweit betreibt die Korian Gruppe rund 600 Einrichtungen und ist der Marktführer in Deutschland, Frankreich und Belgien sowie die Nummer zwei in Italien.
Pro Seniore vom ersten Platz verdrängt
Der bisherige Marktführer Pro Seniore liegt, gemessen an der Zahl der zur Verfügung stehenden Pflegeplätze, nur noch auf Rang zwei. Das Unternehmen aus Saarbrücken ist Teil der Victor’s Bau & Wert AG, die mit Pro Seniore rund 90 Prozent ihres Umsatzes generiert und darüber hinaus in der Gebäudemanagement- und Hotelbranche agiert. Rund 10.500 Plätze im stationären Pflegebereich stehen in den Einrichtungen der Pro Seniore Consulting + Conception für Senioreneinrichtungen AG zur Verfügung.
Auf Rang drei in der Liste der größten Pflegeheimbetreiber folgt die CASA REHA Holding GmbH aus Oberursel in Hessen. Hinter der CASA REHA, die in 64 Einrichtungen gut 9.000 Pflegeplätze zur Verfügung stellt, steht seit 2007 der britische Private-Equity-Investor HgCapital, der zu diesem Zeitpunkt die Anteile des amerikanischen Investors Advent übernommen hat.
Engagements von Finanzinvestoren in Pflegeheimen und Kliniken nehmen zu
Im Portfolio des Investors Advent befindet sich auch die Klinikkette Median, die bundesweit 27 Rehakliniken und zwei Pflegeheime in Baden-Württemberg betreibt. Eigentümer der Pflegeheimkette Alloheim, Rang zwölf der größten Betreiber, ist der amerikanische Investor Carlyle. Die Carlyle Group übernahm im August 2013 die Trägerschaft der 49 Einrichtungen mit mehr als 4.700 Pflegeplätzen vom britischen Investor Star Capital Partners. Die Alloheim Senioren-Residenzen GmbH ist seit dem Einstieg von Star Capital Partners 2008 von 13 Einrichtungen auf nunmehr 49 Residenzen gewachsen. Neben amerikanischen und britischen Investoren spielt mit Chequers Capital auch ein französischer Finanzinvestor eine große Rolle im deutschen Pflegemarkt. Der Private Equity Investor aus Paris hält die Mehrheit an der Münchener Silver Care Holding GmbH, die mit 53 Einrichtungen und rund 5.200 Pflegeplätzen auf Platz 11 der größten Pflegeheimbetreiber 2013 liegt. Chequers Capital investiert neben dem stationären auch im ambulanten Pflegemarkt in Deutschland. Im April 2013 übernahmen die Franzosen die Mehrheit an der ebenfalls in München ansässigen Deutschen Fachpflege Holding GmbH, die Marktführer für ambulante Intensivpflege in der Bundesrepublik ist.
Position der frei gemeinnützigen Träger nicht darstellbar
Die Mehrheit der stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland wird nach wie vor von frei gemeinnützigen Trägern betrieben. Aufgrund der Verbandsstrukturen lässt sich die Marktposition der großen Verbände schlecht oder gar nicht darstellen. Die Trägerschaft der Pflegeheime erfolgt zumeist durch regionale Verbände und Vereinigungen. Mit rund 60.000 Pflegeplätzen bieten die Heime der Arbeiterwohlfahrt insgesamt das größte Angebot, der Bezirksverband Westliches Westfalen rangiert als größter Träger stationärer Pflegeeinrichtungen innerhalb der AWO mit gut 7.000 Pflegeplätzen in 60 Einrichtungen auf Platz sechs der Rangliste der größten Pflegeheimbetreiber. Etwa 65.000 Plätzen bieten die zahlreichen diakonischen Vereinigungen und Verbände, Caritas und das Deutsche Rote Kreuz sind mit rund 45.000 und 30.000 Pflegeplätzen im stationären Pflegemarkt vertreten. Das Bayrische Rote Kreuz und der Arbeiter Samariter Bund verfügen jeweils über rund 11.500 Plätze, die 91 zentral betriebenen Einrichtungen der Johanniter bieten Platz für 7.700 Pflegebedürftige. Die Johanniter Seniorenhäuser GmbH ist damit der größte gemeinnützige Träger und belegt im Ranking den fünften Platz.
Aktuelle Information aus Hamburg
Den Sprung in die Top-30 der größten Heimbetreiber schaffte in letzter Minute die Deutsche Seniorenstift Gesellschaft aus Hannover. Mit der Übernahme der beiden Heime der Rommerskirchen GbR in Hamburg im Dezember 2013 verfügt die DSG nunmehr über gut 2.000 Pflegeplätze in 18 Einrichtungen und belegt Rang 28 der größten Heimbetreiber in Deutschland.
Freitag, 13. Dezember 2013
2014: neues Punktesystem - was, wie, wo
Freitag, den 13. – was soll man da nur schreiben.
Im nächsten Jahr wird Ramsauers Rache - also das neue Punktesystem - scharf geschalten.
In informativen vier Artikeln hat Rechtsanwalt Tim Frank in seinem Blog beschrieben, was auf uns alle zukommt.
Hier könnt Ihr Euch schon mal schlau machen:
Teil 1: Überführung der alten Punkte in das neue System
Teil 2: Vergleich Bewertung und Maßnahmen
Teil 3: Neue Verwarnungsgeld- und Eintragungsgrenzen
Teil 4: folgt ...
Freitag, 22. November 2013
Warum man besser seinen Führerschein nicht dabei hat...
Die Rechtsanwaltskanzlei Nierenz & Batz erläutert in einem wirklich lesenswertem Artikel, warum es besser ist, seinen Führerschein zu Hause zu lassen:
Warum man besser seinen Führerschein nicht dabei hat...
Warum man besser seinen Führerschein nicht dabei hat...
Freitag, 6. September 2013
Alternativen zu Google Maps
Ich finde ja, Google Maps wird immer schlechter. Das Speichern einer URL mit Suche funktioniert nicht richtig, während des Routings kann man nicht mehr nach nützlichen Dingen (Tankstellen, Raststätten, ...) suchen und die Anzeige des Verkehrs auf der Desktop-Map gelingt auch nach dem Prinzip "Zufall".
Zeit, sich Alternativen anzuschauen.
Da hätten wir Bing Maps http://binged.it/12BtS83 - funktioniert soweit ganz gut. Eine mobile App für Android gibt es nicht. Aber für den Überblick am PC ist es durchaus hilfreich. Hier kann man sich Live-Daten des Verkehrsflusses anzeigen lassen, was bei einer Routenplanung durchaus hilfreich sein kann.
Dann wäre Falk Maps http://www.falk.de/?u=LNZAK9# - hier kann man eine App im Play Store finden https://play.google.com/store/apps/details?id=de.falk.maps . Bei dieser funktioniert auch das Berechnen von Routen, aber das Routing selber noch nicht.
Falk ist schon eine ganze Weile am Markt, sodass das Kartenmaterial wirklich gut ist, und auch Live-Traffic-Daten eingeblendet werden können.
Open Street Map http://www.openstreetmap.org/#map=8/51.510/11.522&layers=Q ist die wohl umfangreichste Map überhaupt; wesentlich mehr Informationen, detailreicher und aktueller. Nur eben ohne Verkehrsinformationen. Apps gibt es dafür eine Menge, interessanterweise kann man o.g. App von Falk auch auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap einstellen.
Eine schöne Möglichkeit, aber nur für Mitglieder, ist der ADAC. Die ADAC Maps http://maps.adac.de/ sind noch frei zu erreichen, für die uneingeschränkte Nutzung der App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ptvag.android.adacmapformembers ist dann die Mitgliedernummer notwendig, die wir ja haben. Eine Route kann berechnet werden, allerdings navigiert ADAC Maps ist hier leider nicht. Zum Recherchieren, was auf der Strecke, die man lang möchte, los ist, ist es aber durchaus nützlich.
Navigations-App: Skobbler
Ein definitiver Geheimtipp ist GPS Navigation & Maps (skobbler) https://play.google.com/store/apps/details?id=com.skobbler.forevermapngtrial .
Bereits in der kostenfreien Version bietet es sprachgeführte Navigation inklusive Geschwindigkeitswarner, Umkreis- und Kategoriesuche sowie Zugriff auf die Kontakte. Skobbler setzt auf die wirklich detailreichen Karten von OpenStreetMaps und ist für 1,99 durch einen Blitzerwarner erweiterbar.
Mit der sage und schreibe 1 Euro teuren Pro-Version könnt ihr eine Karte eines Landes offline speichern. Deutschland benötigt 612 MB. Alle weiteren Karten kosten 2,22 Euro. In der Kaufversion sind feste Blitzer enthalten, mobile kosten einmalig 1,99 Euro.
Ich setze wieder verstärkt auf die Kaufversion von Navigon Europe https://play.google.com/store/apps/details?id=com.navigon.navigator_checkout_eu40 . Ich hatte vor 3 Jahren mal eine Europa-Version gekauft - die ja auch genutzt werden will. Ich finde nach wie vor, dass sich das Geld im Gegensatz zur uns zur Verfügung stehenden freien Version gelohnt hat. Vorteile sind:
Ich habe den Kauf nicht bereut, und den Kaufbetrag damals ohne Probleme von der Steuer abgesetzt.
Zeit, sich Alternativen anzuschauen.
Kartenübersicht im Browser: bing
Da hätten wir Bing Maps http://binged.it/12BtS83 - funktioniert soweit ganz gut. Eine mobile App für Android gibt es nicht. Aber für den Überblick am PC ist es durchaus hilfreich. Hier kann man sich Live-Daten des Verkehrsflusses anzeigen lassen, was bei einer Routenplanung durchaus hilfreich sein kann.
···
Kartenübersicht im Browser & Karten-App: Falk
Dann wäre Falk Maps http://www.falk.de/?u=LNZAK9# - hier kann man eine App im Play Store finden https://play.google.com/store/apps/details?id=de.falk.maps . Bei dieser funktioniert auch das Berechnen von Routen, aber das Routing selber noch nicht.
Falk ist schon eine ganze Weile am Markt, sodass das Kartenmaterial wirklich gut ist, und auch Live-Traffic-Daten eingeblendet werden können.
···
Karten-Übersicht im Browser: OpenStreetMap
Open Street Map http://www.openstreetmap.org/#map=8/51.510/11.522&layers=Q ist die wohl umfangreichste Map überhaupt; wesentlich mehr Informationen, detailreicher und aktueller. Nur eben ohne Verkehrsinformationen. Apps gibt es dafür eine Menge, interessanterweise kann man o.g. App von Falk auch auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap einstellen.
···
Karten-App ADAC Maps
Eine schöne Möglichkeit, aber nur für Mitglieder, ist der ADAC. Die ADAC Maps http://maps.adac.de/ sind noch frei zu erreichen, für die uneingeschränkte Nutzung der App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ptvag.android.adacmapformembers ist dann die Mitgliedernummer notwendig, die wir ja haben. Eine Route kann berechnet werden, allerdings navigiert ADAC Maps ist hier leider nicht. Zum Recherchieren, was auf der Strecke, die man lang möchte, los ist, ist es aber durchaus nützlich.
···
Navigations-App: Skobbler
Ein definitiver Geheimtipp ist GPS Navigation & Maps (skobbler) https://play.google.com/store/apps/details?id=com.skobbler.forevermapngtrial .
Bereits in der kostenfreien Version bietet es sprachgeführte Navigation inklusive Geschwindigkeitswarner, Umkreis- und Kategoriesuche sowie Zugriff auf die Kontakte. Skobbler setzt auf die wirklich detailreichen Karten von OpenStreetMaps und ist für 1,99 durch einen Blitzerwarner erweiterbar.
Mit der sage und schreibe 1 Euro teuren Pro-Version könnt ihr eine Karte eines Landes offline speichern. Deutschland benötigt 612 MB. Alle weiteren Karten kosten 2,22 Euro. In der Kaufversion sind feste Blitzer enthalten, mobile kosten einmalig 1,99 Euro.
···
Navigations-App: NAVIGON
Ich setze wieder verstärkt auf die Kaufversion von Navigon Europe https://play.google.com/store/apps/details?id=com.navigon.navigator_checkout_eu40 . Ich hatte vor 3 Jahren mal eine Europa-Version gekauft - die ja auch genutzt werden will. Ich finde nach wie vor, dass sich das Geld im Gegensatz zur uns zur Verfügung stehenden freien Version gelohnt hat. Vorteile sind:
- dynamische Verkehrswarnungen sind verfügbar
- Alternativrouten werden mitberechnet, und man kann vor dem Routing die Strecke auswählen.
- Sehr schöne 3D-Darstellung mit Spurassistent
- Es gibt ein kostengünstiges Blitzer-Modul
- Ein Geschwindigkeitswarner ist integriert.
- ...
Ich habe den Kauf nicht bereut, und den Kaufbetrag damals ohne Probleme von der Steuer abgesetzt.
Freitag, 30. August 2013
Statistiken zur Pflegesituation (2011)
Das Statistische Bundesamt (mal nebenbei: müsste es nicht eigentlich “Bundesamt für Statistik” oder wegen mir “Amt für Bundesstatistik” heißen?? – ein statistisches Irgendwas ist doch zunächst mal ein Irgendwas, was nur statistisch existiert, oder? Demzufolge gäbe es ja dieses Bundesamt gar nicht wirklich, sondern nur statistisch!?! Die haben aber sogar ein richtiges Impressum, nicht nur ein statistisches! Krass…) - wie dem auch sei – also dieses Amt aus Wiesbaden veröffentlicht regelmäßig auch eine Pflegestatistik. Ich möchte Euch einen Blick auf die
nahelegen. Ihr findet dort sehr interessante Übersichten, wie z.B.:

Auch geht aus dieser Statistik hervor, dass Baden-Württemberg das teuerste und Sachsen das billigste Bundesland aus Sicht der Heimkosten ist. Baden-Württemberg liegt bei der Pflegestufe 2 fast 40 % über einer Vergütung in Sachsen.
Einen interessanten Überblick gibt auch die etwas umfassendere Deutschland-Statistik:

Im Jahr 2011 gab es demnach erstmals mehr Pflegeheime als ambulante Pflegedienste! Die durchschnittliche Anzahl der Pflegeplätze pro Heim betrug 64 Betten! 54 % der Träger sind freigemeinnützig!
Schaut mal rein.
nahelegen. Ihr findet dort sehr interessante Übersichten, wie z.B.:
Auch geht aus dieser Statistik hervor, dass Baden-Württemberg das teuerste und Sachsen das billigste Bundesland aus Sicht der Heimkosten ist. Baden-Württemberg liegt bei der Pflegestufe 2 fast 40 % über einer Vergütung in Sachsen.
Einen interessanten Überblick gibt auch die etwas umfassendere Deutschland-Statistik:
Im Jahr 2011 gab es demnach erstmals mehr Pflegeheime als ambulante Pflegedienste! Die durchschnittliche Anzahl der Pflegeplätze pro Heim betrug 64 Betten! 54 % der Träger sind freigemeinnützig!
Schaut mal rein.
Freitag, 23. August 2013
Der ambulante Pflegemarkt in Deutschland
aus: pflegemarkt.com
Wie viele gibt es, wie viele Kunden haben sie durchschnittlich, wie werden sie vergütet und wer stellt die Qualität sicher?
Anzahl ambulanter Pfegedienste in Deutschland
Der Trend zur vermehrten Inanspruchnahme ambulanter Pflege spiegelt sich bei der Entwicklung der Anzahl ambulanter Pflegedienste wieder (s. Abb.). Die aktuellsten Daten des statistischen Bundesamtes von 2011 geben 12.349 zugelassene Pflegedienste an, während hingegen der AOK Pflege-Navigator im Internet aktuell auf 13.526 eingetragene Pflegedienste verweist (AOK-Bundesverband GbR, 2012).
Die nähere Betrachtung der Daten zeigt, dass Pflegedienste mit mehreren Standorten oder Tochtergesellschaften mit eigener IK-Nummer die Anzahl der Pflegedienste in der Datenbank höher erscheinen lassen. Nach Einschätzung von Sebastian Meißner, Verantwortlicher von pflegedatenbank.com, gibt es in Deutschland ca. 13.000 Pflegedienste. Laut Gründungsradar derpflegedatenbank.com wurden alleine im Juli 30 neue Pflegedienste geründet.
Trägerschaft ambulanter Pflegedienste
Ausgehend von den 12.349 Pflegediensten im Jahr 2011 waren 63 % in privater Trägerschaft, 36 % freigemeinnützig und 1 % öffentlich. Durchschnittlich betreuten die Pflegedienste 47 Pflegebedürftige, was seit 2003 einen Anstieg von 4,6 Kunden entspricht. Die Bedeutung der ambulanten Versorgung hätte nach Aussage der Pflegestatistik 2011 zugenommen, da insgesamt 4 % mehr Pflegebedürftige im Vergleich zu 2009 durch Pflegedienste versorgt würden (Statistisches Bundesamt, 2013). In den Ballungszentren entsteht aufgrund der hohen Dichte an Pflegediensten ein zunehmender Konkurrenzkampf um Kunden und Mitarbeiter. (Siehe „Konkurrenzanalyse ambulanter Pflegedienste in den zehn größten deutschen Städten“)
Leistungen von ambulanten Pflegediensten
Pflegedienste werden mittels eines Leistungskomplexsystems oder nach Zeitkontingenten vergütet. Bei Ersterem werden Leistungen, die miteinander zusammenhängen zu einem Leistungskomplex definiert. Die Höhe der Vergütung für einen Leistungskomplex hängt mit dem dafür vordefinierten Zeitaufwand zusammen. Bei einem Zeitkontingent wird für die vereinbarte Zeit bezahlt, in der individuell entschieden werden kann, welche Leistungen erbracht werden sollen. Ein Großteil der Pflegedienste erbringt sowohl Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI), als auch der Krankenversicherung (SGB V). Für die Leistungen der häuslichen Krankenpflege muss eine ärztliche Verordnung für den Bereich der Grundpflege vorliegen. So soll eine ärztliche Behandlung sichergestellt und ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden. Für die Leistungen der Pflegeversicherung muss keine ärztliche Verordnung vorliegen. Über die Vergütung wird in beiden Fällen auf Landesebene zwischen Kranken- oder Pflegeversicherung und dem Leistungsanbieter direkt oder dem jeweiligen Verband verhandelt. Dies führt zu einer Vielzahl von Verträgen und bundesweit unterschiedlichen Vergütungen (Schäffer & Wingenfeld, 2011).
Qualitätssicherung im ambulanten Pflegemarkt
Für die Qualitätssicherung führt der MDK Prüfungen nach SGB XI §114 von ambulanten Pflegediensten durch. Einen Prüfauftrag erhält der MDK von den Landesverbänden der Pflegekassen, die den Prüfgegenstand, den Prüfumfang und die Prüfart definieren. Der Pflegedienst ist dazu verpflichtet die unangemeldete Durchführung der Prüfung zu ermöglichen. Der MDK vergibt auf Grundlage von 49 Bewertungskriterien eine Gesamtnoten zwischen eins und vier und stellt die Daten nach der Transparenzvereinbarung für die Veröffentlichung zur Verfügung. Dadurch wird der Wettbewerb bezüglich der Qualität verstärkt (MDK-Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, k.A.). In der Kritik steht der Mehraufwand für die ambulanten Pflegedienste bei den knappen Ressourcen und die Bewertungsmethoden bezüglich der Validität, Objektivität und Reliabilität
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