Freitag, 15. März 2019

SCRCPY - Android fernsteuern

Bezugnehmend auf diesen Post: SideSync...mal wieder eines etwas mehr gelungen möchte ich meinen derzeit technisch irrgeleiteten Mitautor folgendes Tool für den Fall des Wiedereintritts auf die gute Seite der Macht in Aussicht stellen:

SCRCPY

Das Programm benutzt adb und benötigt deshalb ein per Kabel angeschlossenes Smartphone und aktiviertes USB-Debugging. Um USB-Debugging zu aktivieren müsst ihr erst die Entwickleroptionen durch fünfmaliges Tippen auf die Buildnummer aktivieren:



Dann könnt ihr dort USB-Debugging aktivieren:



Dann könnt ihr das Phone am PC benutzen:


SCRCPY könnt ihr bei GitHub herunterladen, entpacken, dann Phone anstöpseln und die scrcpy.exe starten.

Das ganze geht auch drahtlos. Mehr dazu in der README.

Freitag, 1. März 2019

SQL-Server entrümpeln



Unser Testsystem ist vollgelaufen, weil jeder da was ablegt, sich aber dann nicht mehr darum kümmert, ob das auch weg kann.

Nun gibt es zwei Szenarien, nachdem man suchen könnte:

Szenario 1: Löschen, was weg muss

Alles was nach einem Ablaufdatum noch da ist, muss weg. Das heißt, ich brauche  das Datum, wann die Datenbank erstellt wurde (hier: crDate) und wann der letzte Zugriff darauf erfolgte (hier chDate).


select d.Name, dbID, crDate, chDate =
(select lastdate = max(bb.xx) 
from (
    select xx = max(last_user_seek) 
        where max(last_user_seek) is not null 
    union all 
    select xx = max(last_user_scan) 
        where max(last_user_scan) is not null 
    union all 
    select xx = max(last_user_lookup) 
        where max(last_user_lookup) is not null 
    union all 
        select xx = max(last_user_update) 
        where max(last_user_update) is not null) bb)
, filename as Pfad
FROM master.dbo.sysdatabases d 
left outer join 
sys.dm_db_index_usage_stats s 
on d.dbid= s.database_id 
group by d.name, dbid, crdate, filename

Aber Achtung; das Datum wird bei Neustart des Rechners auf NULL gesetzt.



Szenario 2: Löschen, was sich lohnt

Wenn es sowieso ein Test-System ist, kann ja theoretisch alles weg. Man könnte aber auch vor allem denen auf die Füße treten, deren Datenbanken den meisten Platz beanspruchen. Hier muss man über eine Zwischentabelle arbeiten, weil die Size-Werte nicht nach MASTER übergeben werden:


use master;

set TRANSACTION ISOLATION LEVEL READ UNCOMMITTED;
GO

declare @Result Table (
 Database_Name sysname NOT NULL,
 Database_Owner sysname NULL,
 type_desc VARCHAR(10) NOT NULL,
 size_MB DECIMAL(18, 2) NOT NULL DEFAULT (0),
 used_MB DECIMAL(18, 2) NOT NULL DEFAULT (0),
 growth_MB DECIMAL(18, 2) NOT NULL DEFAULT (0),
 is_percent_growth TINYINT NOT NULL DEFAULT (0),
    PRIMARY KEY CLUSTERED (
        Database_Name,
        logical_name      ),
    UNIQUE (physical_name),
 Logical_Name sysname NOT NULL,
 physical_name VARCHAR(255) NOT NULL,
 compatibility_level VARCHAR(10) NOT NULL,
 collation_Name sysname NOT NULL,
 snapshot_isolation VARCHAR(5) NOT NULL DEFAULT ('OFF'),
 read_committed_SI TINYINT NOT NULL DEFAULT (0)
);
 
INSERT INTO @Result
EXEC    sys.sp_MSforeachdb @command1 = N'USE [?];
select
  DB_NAME(D.database_id) as [Database Name],
        SP.name as [Database_Owner],
        MF.type_desc,
        MF.size / 128.0  AS [size_MB],
        FILEPROPERTY(MF.name, ''spaceused'') / 128.0      AS [used_MB],
        CASE WHEN MF.[is_percent_growth] = 1
            THEN MF.[size] * (MF.[growth] / 100.0)
            ELSE MF.[growth]
        END    / 128.0  AS [growth_MB],
        MF.[is_percent_growth],
        MF.name,
        MF.physical_name,
        D.compatibility_level,
        D.collation_name,
        D.snapshot_isolation_state_desc,
        D.is_read_committed_snapshot_on
from    sys.databases AS D INNER JOIN sys.master_files AS MF
        ON    (D.database_id = MF.database_id) LEFT JOIN sys.server_principals AS SP
        ON    (D.owner_sid = SP.sid)
where    D.database_id = DB_ID();';
 
select * from @Result AS R order by type_desc desc, size_MB desc;
 

SET TRANSACTION ISOLATION LEVEL READ COMMITTED;
GO

Hier müssen die LOGs und die Datenbanken separat betrachtet werden.



Freitag, 8. Februar 2019

Drucken & Falten



Heute mal ein Link-Tipp, den ich schön etwas länger mit mir herum trage:


Canon möchte natürlich, dass mehr gedruckt wird und stellt dafür diverse Vorlagen und Anleitungen bereit, mit denen ihr Papiermodelle bauen könnt. Die Vorlagen reichen von einfachen Rahmen, über hübsche Kalender bis hin zu umfangreichen Papiermodellen.

Ich habe da schon das Eine oder Andere gut gebrauchen können, gerade, wenn man Geschenke originell verpacken möchte. Und bald ist ja Valentinstag ...

Freitag, 25. Januar 2019

ChromePass - muss man kennen, wenn man in Chrome Passwörter speichert


Mit dem Tool ChromePass kann man alle im Browser Google Chrome gespeicherten Kennwörter, Benutzernamen und dazugehörigen URLs auslesen. Während man im Browser noch mit einer zweiten Kennwortabfrage behelligt wird, geschieht dies hier ohne jegliche Rückfrage direkt mit Start des Programmes.

Bei GoogleWatchBlog wird es als Tool als ultranützliches Werkzeug gepriesen - aber man sollte sich ganz genau überlegen,

  1. Welche Kennwörter man den Browser speichern lässt!
  2. Wann man seinen PC ungesperrt zurücklässt!

USB-Stick rein, starten, auslesen - schon ist man seine Kennwörter los ...

Freitag, 30. November 2018

TeamViewer direkt starten


Wenn man auf einen entfernten Arbeitsplatz zugreifen möchte, nutzt man gern den TeamViewer. Die Vollversion lässt sich auch mit Startparametern starten:

-i dann die TeamViewer-ID oder im selben Netzwerk geht auch die IP-Adresse
-P dann das Zugriffspasswort
-m dann fileTransfer für den Dateiaustausch (zuzüglich optional vpn)

Beispiel:

"C:\Program Files (x86)\TeamViewer\TeamViewer.exe" -i 123456789 -P k3nnw0RT -m fileTransfer

startet eine Verbindung zu 123 456 789 mit dem Verbindungskennwort: "k3nnw0RT" und öffnet die Dateiübertragung.

So könnte man sich abseits der Kontaktliste in der TeamViewer-Cloud bestimmte Verbindungen separat ablegen.

Freitag, 16. November 2018

lokale MP3 zum Chromecast

Manchmal ist das Setting so auf mobile Geräte ausgerichtet, dass man an scheinbar einfachen Problemen zu scheitern droht.



So habe ich zum Beispiel die alte leistungsfähige Technics-Stereoanlage mit Chromecast streamingfähig und gemacht und kann sie damit sogar in einen Multiroom-Verbund einbinden. Scheinbar ist das eine fantastische Idee - solange man nicht am PC sitzt und einfach mal ein paar lokale MP3 streamen möchte.

Ich kann eine MP3-Datei zwar auch im Browser abspielen und mit dem Browser dann zum Chromecast umleiten, eine Playlist geht damit aber nicht.

Ihr müsst nun aber nicht auf die Suche nach Chromecastfähigen Apps gehen - es geht viel einfacher. Geht zu


und ihr könnt mit diesem (zugegebenermaßen designtechnisch etwas in die Jahre gekommenen) Webplayer auch lokale Dateien im Browser laden und abspielen und damit auch streamen.

Freitag, 26. Oktober 2018

Office und Terminalserver

Ich weiß, dass es laut den Lizenzbestimmungen nicht erlaubt ist, ein normales Office im Terminalserver zu benutzen. Technisch geht es zwar, aber es ist eben nicht erlaubt, weil das Office pro Gerät lizenziert wird und das Lizenzmodell im Terminalserver sich aber nach Benutzern richtet.

Also kam ich auf die verwegene Idee, Microsoft zu befragen:


0800 5892332
Microsoft Support
--> Abbruch nach 45 Minuten


089 08931760
Microsoft München
Junger Kerl – Typ Praktikant
"Willkommen bei Microsoft München, welcome to Microsoft Munich" --> Verbindung getrennt
"Willkommen bei Microsoft München, welcome to Microsoft Munich - wie kann ich helfen?"
"Hallo. Wir möchten ein Office 2010 im Terminalserver einsetzen. Wie kann ich das erwerben bzw. mich an die Lizenzbestimmungen halten?"
"Rufen sie doch bitte unsere Lizenz-Abteilung an: 0800 5077777"


0800 5077777
Microsoft Lizenz
Osteuropäische Mitarbeiterin in gebrochenem Deutsch
"Challo, womit kann ich helfen?"
"Hallo. Wir möchten ein Office 2010 im Terminalserver einsetzen."
"Ich verstähä Sie nicht. Was wollän Sie?"
"W i r   m ö c h t e n   e i n e   O f f i c e – L i z e n z   f ü r   d e n   T e r m i n a l s e r v e r   k a u f e n ."
"Kaufen? Bitte wählän Sie dän Microsoft Store 0800 8088014"


0800 8088014
Microsoft Store
älterer Mann
"Hallo. Wir möchten ein Office 2010 im Terminalserver einsetzen."
"Wo?"
"Im Terminalserver."
"Ist das ein Exchange-Server?"
"Nein, ein Terminalserver."
"Was für ein Betriebssystem läuft darauf?"
"Windows 2016 Server."
"Ja, das müsste gehen."
"Das weiß ich selber. Aber wir dürfen das offenbar nicht so einsetzen, weil die Office-Lizenz pro Gerät gilt und im Terminalserver so nicht anzuwenden ist."
"Aha. Es geht also um Volume-Licensing."
"Nochmal: Wir brauchen eine Office-Lizenz, die wir auf dem Terminalserver einsetzen dürfen und die zudem für das alte Office 2010 gilt."
"Oh, 2010 - da haben Sie mich aber! - ich leite Sie mal zur Volume-Licensing-Abteilung weiter. Wenn die es nicht wissen, dann weiß es keiner."


weitergeleitet zu
Microsoft Volumen-Licensing-Abteilung
gehetzter Mann mittleren Alters
"Hallo."
"Wir möchten ein Office 2010 im Terminalserver einsetzen."
"Hmm, ok, und weiter?"
"Dafür muss ich doch offenbar eine spezielle Terminalserver-Lizenz erwerben, oder?"
"Das weiß ich nicht, das kann Ihnen aber unsere Produktaktivierung unter 0800 2448283 klären."


0800 2848283
Microsoft Produktakivierungszentrale
jüngerer Mann
"Wir möchten ein Office im Terminalserver einsetzen."
"OK"
"Wir haben ein Office Professional, aber dieses normale Office ist ja nur für Einzelplatz-PC's gedacht."
"Aha"
"Also brauche ich ein neues Office. Richtig?"
"Das weiß ich nicht - rufen Sie doch bitte unsere Lizenzierungsabteilung an."
"Moment, bevor Sie mich trennen - wenn ich eine Lizenz für das aktuelle Office erwerbe, darf ich dann auch Office 2010 einsetzen?"
"Normalerweise erwerben Sie die neueste Version und Sie dürfen downgraden. Und da Office 2010 noch unterstützt wird, sollte das gehen. Aber ich verbinde Sie jetzt mal mit der Lizenz-Abteilung"


weitergeleitet zu 0800 5077777
Microsoft Lizenz
Osteuropäischer Mann in gebrochenem Deutsch
"Wir möchten ein Office im Terminalserver einsetzen. Darf ich ein normales Office benutzen?"
"Was meinen Sie mit Terminal?"
"Terminalserver, also Remote Desktop"
"Sind Sie Geschäftskunde?"
"Ja."
"Oh, da gibt es eine spezielle Abteilung, die arbeitet aber nur von 09:00 – 17:00 Uhr. Bitte rufen Sie morgen wieder an, da verbinden wir sie."


SCRCPY - Android fernsteuern

Bezugnehmend auf diesen Post:  SideSync...mal wieder eines etwas mehr gelungen  möchte ich meinen derzeit technisch irrgeleiteten Mitautor f...