Freitag, 12. September 2014

Warum sich viele einen Eimer Wasser über den Kopf schütten

Auch Kollegen sind dabei: ALS Ice Bucket Challenge. Aber was ist das, was soll das und warum ist das mehr als grober Unfug?

Doktor Allwissend erklärt es Euch:



Freitag, 5. September 2014

Reformbedarf bei Pflegereform

Wir stehen mal wieder vor einer reformbedürftigen Reform...
Das Pflegereformgesetz der Bundesregierung sollte nach Ansicht des Bundesrates an mehreren Stellen verändert werden, wie der Deutsche Bundestag berichtet. Die Länderkammer brachte diverse Reformvorschläge ein, die sich auf Detailregelungen des Gesetzes beziehen.
Die Bundesregierung will verschiedene Vorschläge des Bundesrates prüfen, lehnt andere vorgeschlagene Änderungen jedoch ab.
Änderungsbedarf besteht aus Sicht der Länderkammer beispielsweise bei der Regelung der Beratungstermine für Antragsteller von Pflegeleistungen, bei der geplanten Dynamisierung der Pflegeleistungen in den verschiedenen Pflegestufen sowie bei den Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen.

Mehr Leistungen durch Pflegestärkungsgesetz

Der Bundestag hatte am 4. Juli in erster Lesung über das sogenannte erste Pflegestärkungsgesetz debattiert. 
Über das Pflegestärkungsgesetz hatte ich hier im Blog schon hier und hier und hier geschrieben.
Dem Gesetzentwurf zufolge sollen Anfang 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte systematisch erhöht werden. Der Beitrag zur Pflegeversicherung von derzeit 2,05 Prozent des Bruttoeinkommens (Kinderlose 2,3 Prozent) steigt Anfang nächsten Jahres um 0,3 Punkte auf dann 2,35 Prozent (2,6 Prozent für Kinderlose).

Mit zwei "Pflegestärkungsgesetzen" sollen in dieser Wahlperiode die Beiträge in zwei Schritten um insgesamt 0,5 Prozentpunkte angehoben werden. Dadurch stehen dann rund fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr für die Pflege zur Verfügung. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz soll ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden. Künftig wird es fünf statt drei Pflegestufen geben, um die Pflegebedürftigkeit genauer zuordnen zu können.
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Weiterführende Links:

Freitag, 22. August 2014

SIEMENS trennt sich von Krankenhaus-Geschäft

aus lto.de

Clifford Chance berät die Siemens AG beim Verkauf ihres Geschäfts mit Krankenhausinformationssystemen an das US-Unternehmen Cerner Corp. Der Kaufpreis liegt bei für 1,3 Milliarden US-Dollar. Cerner Corp. hat Latham & Watkins für den Zukauf mandatiert.
Clifford Chance hat Siemens außerdem bei der Vereinbarung einer strategischen Partnerschaft mit Cerner Corp. im Bereich der "Next Generation Healthcare IT" beraten, die zeitgleich mit dem Verkauf beginnt. Beide Partner zahlen jeweils 50 Millionen US-Dollar in einen Fonds ein, aus dem die Aktivitäten im Bereich Forschung & Entwicklung finanziert werden.
Die Siemens-Sparte beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter und bietet Software und Dienstleistungen sowohl für klinische als auch Finanzverwaltungsprozesse im Krankenhaus an.
Cerner Corp. ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologien für das Gesundheitswesen. Das US-amerikanische Unternehmen hat 2013 einen Umsatz von 2,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet und beschäftigt weltweit rund 14.000 Mitarbeiter. 
Latham & Watkins hat die Transaktion für Cerner Corp. mit einem praxisgruppenübergreifenden Team von Anwälten in den USA, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Belgien begleitet.

Freitag, 15. August 2014

Milliarden-Übernahme im Gesundheitssektor

aus: lto.de

Das internationale Pharmaunternehmen Almirall verkauft sein Geschäft mit Arzneimitteln zur Behandlung von Atemwegserkrankungen an AstraZeneca. AstraZeneca bezahlt dafür 875 Millionen US-Dollar; hinzu kommen bis zu 1,22 Milliarden US-Dollar, die für das Erreichen von Meilensteinen bei Entwicklung, Markteinführung und Vermarktung von Arzneimitteln gezahlt werden. CMS Hasche Sigle berät Almirall.
Auch sollen die deutsche Tochtergesellschaft Almirall Sofotec, die Inhalationstechnologie entwickelt, sowie eine größere Anzahl von Mitarbeitern, die in dem Bereich Atemwegserkrankungen beschäftigt sind, unter das Dach von AstraZeneca wechseln. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und der Beteiligung der Arbeitnehmervertreter.
Ein internationales Team von CMS unter Federführung des Hamburger Partners Dr. Jens Wagner hat Almirall bei der Transaktion beraten. Die Verhandlungen führten die Life-Science-Experten Wagner und Dr. Jörn Witt sowie der M&A-Experte Dr. Jacob Siebert. Beteiligt waren auch ausländische Büros der CMS-Allianz, etwa in Spanien und London.
Die 1943 gegründete Almirall ist an der spanischen Börse notiert und stellt vor allem Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege und der Haut, des Magen-Darm-Trakts sowie zur Schmerztherapie her. Mehr als 3.000 Mitarbeiter erwirtschafteten 2013 einen Umsatz von 825 Millionen Euro.
AstraZeneca ist mit mehr als 51.500 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 25,7 Milliarden US-Dollar (2012) auf mehreren Behandlungsfeldern mit Arzneimitteln aktiv. Welche Kanzlei AstraZeneca für diesen Zukauf mandatiert hat, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht bekannt.

Freitag, 8. August 2014

Essen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Schluckbeschwerden

Jetzt wird's verrückt; stellt Euch mal vor, das Essen könnte nicht nur gekocht, sondern auch gedruckt werden.

Das von der EU mit 3 Millionen Euro geförderte Projekt PERFORMANCE (PERsonalised FOod using Rapid MAnufacturing for the Nutrition of elderly ConsumErs) soll älteren Menschen mit Schluckbeschwerden statt einem Einheitsbrei formschöne personalisierte Menus aus dem 3D-Drucker bieten.
Seit ihrer Jugend war “Gefüllte Rindsroulade mit Karotten und Kartoffelbrei” das Lieblingsmenu von Erna M. Mit Mitte 60 bekam sie allerdings Schluckbeschwerden und konnte das Lieblingsmenu nicht mehr beschwerdefrei genießen. Hier setzt das Konzept von “smoothfood” an. Dahinter steckt die Idee, Appetit anregende, formschöne Menus zu präsentieren, welche dennoch auch von Menschen mit Schluckstörungen verzehrt werden können. Die Mahlzeiten nützen natürliche Zutaten und sind püriert. Sie sehen wie bekannte, herkömmliche Gerichte aus und sollen auch so schmecken. So kommt beispielsweise auch “Gefüllte Rindsroulade mit Karotten und Kartoffelbrei” als “smoothfood”-Menu aus dem 3D-Drucker, welches problemlos von Senioren mit Schluckbeschwerden verzehrt werden kann.

Altersheime in Deutschland verwenden 3D-Food

Das Ziel ist, älteren Menschen mit Schuck- und Kaubeschwerden eine ausgewogene und Appetit anregende Ernährung zu ermöglichen. Wie wohl eine pürierte Hühnerkeule schmeckt? 3D-Food für Senioren ist schon Realität: Bereits jetzt sollen über 1.000 Altersheime in Deutschland “smoothfood”-Menus einsetzen.
Schaut Euch auch dieses Video an:


Freitag, 1. August 2014

Werbung bei Skype entfernen



Skype wird bei uns viel genutzt. Trotz zahlreicher Alternativen ist es immer noch Funktionssieger. Allerdings nervt (mich) die viele wackelende Werbung.

Um die Werbeeinblendungen oberhalb des Chat-Fenster ausblenden zu können, müsst ihr einen Eingriff in das System vornehmen. Dazu müsst ihr einige Domains in der Hosts-Datei von Windows sperren.

Geht dazu wie folgt vor:

  1. Zunächst müsst ihr Skype beenden. 
  2. Öffnet dann das Startmenü von Windows und gebt “cmd” ein. 
  3. Öffnet die cmd.exe als Administrator (Rechtsklick > Als Administrator ausführen). Unter Windows 8/8.1 drückt + und klickt dann auf “Eingabeaufforderung (Administrator)”. 
  4. Gebt in der Eingabeaufforderung nun “notepad drivers\etc\hosts” ein und bestätigt mit Enter. Nun öffnet sich ein Dokument, in das ihr die IP-Adressen in der letzten Zeile eintragen müsst. 
  5. Speichert die bearbeitete Hosts-Datei anschließend mit der Tastenkombination “Strg” + “S” 


Diese Domains müsst ihr in der Hosts-Datei eintragen::
127.0.0.1 rad.msn.com
127.0.0.1 live.rads.msn.com
127.0.0.1 ads1.msn.com
127.0.0.1 g.msn.com
127.0.0.1 a.ads2.msads.net
127.0.0.1 b.ads2.msads.net
127.0.0.1 ac3.msn.com
127.0.0.1 apps.skype.com

Freitag, 25. Juli 2014

Urlaubstipp: Zeitreise analog & digital



Heute möchte ich mal einen interaktiven Reisetipp teilen:

Der MDR startete am 7. Juli eine App im Rahmen des multimedialen Projekts “MDR Zeitreise“. Dieses führt Besucher und Einwohner von Leipzig, Dresden, Chemnitz, Magdeburg, Halle, Wernigerode, Erfurt, Weimar und Jena (also aus "Mömöland" ) durch das Stadtbild vor 1989. Sie erhalten sie so einen Einblick in ausgewählte Orte der jüngeren Geschichte.
Die App "MDR Zeitreise" dient als historischer Stadtführer für neun Städte in Mitteldeutschland

Das Projekt bietet Archivaufnahmen, außergewöhnliche Fotos und Erinnerungen von Menschen, die damals an diesen Orten lebten. Sie greift dazu auf Originaltöne und -bilder zurück. Die Anwendung steht dem MDR zufolge im Mittelpunkt des Vorhabens. Diese wird von Fernseh- und Hörfunkbeiträgen sowie einem Webauftritt begleitet.
Die App ermöglicht Nutzern Routen und interessante Orte abzulaufen. Der MDR will so mit umfangreichen Karten und Filmen Stadtgeschichte erlebbar machen. Zudem lässt sich die jeweilige Stadt auch ohne vorgegebene Routen erkunden. Nutzer können dann die Informationen direkt an Gebäuden oder historischen Schauplätzen abrufen. Beispielsweise zeigt die MDR-Zeitreise-App an, wo die Zentrale der Stasi stand oder welchen Namen Stadien oder Schulen vor 25 Jahren trugen.
Für die App hat der MDR prominente Botschafter ausgewählt, die jeweils eine ganz besondere Bindung zu den einzelnen Städten haben. Unter anderem sind das Uwe Steimle für Dresden, Lars Riedel für Chemnitz, Franziska Schenk für Erfurt und Markus Kavka für Weimar.

Seit 7. Juli ist die App bei Google Play und in Apples App Store verfügbar. Sie ist kostenlos und werbefrei.
Die App “MDR Zeitreise” startet der MDR innerhalb seines Projektes “25 Jahre Friedliche Revolution”. Im Mittelpunkt der medienübergreifenden, ganzjährigen Berichterstattung in TV, Hörfunk und Internet stehen handelnde Personen und Zeitzeugen von damals, Ereignisse und Hintergründe, der Wandel für die Menschen und die Veränderung der Lebenswirklichkeit seit 1989 sowie die Entwicklungsprozesse im Osten Deutschlands und in Osteuropa.

Mit diesem Tipp verabschiede ich mich gleichzeitig in den Urlaub. Der Blog wird aber auch in den nächsten Wochen fleißig Artikel speien.

TL HV-TDS Woche 2

Ich verzichte darauf, jeden Tag einzeln zu dokumentieren. Das ist mir etwas zu stressig - obwohl ich in der Bahn genügend Zeit hätte.  Nach ...