Freitag, 27. September 2013

Gelber Alarm für den Internet Explorer




Das Internet Storm Center (ISC) erhöht zum ersten Mal seit langem die Gefahrenstufe (Threat Level) für den Internet Explorer auf gelb : Die Sicherheitsexperten hätten Anzeichen dafür, dass die vorige Tage bekannt gewordene Sicherheitslücke schon seit August für Exploits genutzt werde und dass bald ein Metasploit-Modul erscheinen werde, mit dem jedermann die Lücke leicht ausnutzen könne.
Abhilfe schafft ein Fix-it-Hotpatch von Microsoft, den Nutzer des Internet Explorer sofort einspielen sollten. Microsoft will einen vollen Patch am nächsten Patch-Day im Oktober nachliefern.

Das ZDNet schreibt dazu:

Das Sicherheitsunternehmen FireEye hat Details zu der kürzlich bekannt gewordenen Zero-Day-Lücke in Microsofts Internet Explorer veröffentlicht. Sie wurde demnach für zielgerichtete Angriffe auf Firmen in Japan ausgenutzt. Wie Computerworld berichtet, begann die Kampagne schon vor etwa einem Monat. Teile der verwendeten Schadsoftware wurden sogar schon am 19. August kompiliert, also rund vier Wochen, bevor Microsoft die Öffentlichkeit über die Anfälligkeit informierte.Internet ExplorerDie Angreifer nutzen die ungepatchte Schwachstelle in Microsofts Browser, um Schadprogramme auf betroffenen Rechnern zu installieren. Bei den Hintermännern soll es sich um dieselbe Hackergruppe handeln, die bei einem Einbruch in die Systeme von Bit9 im Februar 2013 diverse Sicherheitszertifikate erbeutete, um Malware als legitime Software auszugeben und in die Netzwerke von Bit9-Kunden einzudringen.
Die Analyse von FireEye hat das Internet Storm Center (ICS) indes zum Anlass genommen, die allgemeine Gefahrenstufe für das Internet auf “gelb” hochzusetzen, was für eine “bedeutende neue Bedrohung” steht. Es gebe immer mehr Anzeichen dafür, dass Exploits für die ungepatchte Schwachstelle im Internet Explorer im Umlauf seien, schreibt die Organisation auf ihrer Website.
Das ICS erwartet zudem, dass schon bald eine Version des Exploit-Kits Metasploit veröffentlicht wird, die Schadcode für die Zero-Day-Lücke in IE enthält. Ende vergangener Woche hatte HD Moore, Chief Security Officer von Rapid7 und Herausgeber von Metasploit, laut Computerworld erklärt, bisher sei kein Exploit-Modul für den Browserfehler zu Metasploit hinzugefügt worden.
Microsoft selbst hatte am 17. September vor der Anfälligkeit gewarnt. Betroffen sind alle Versionen des Internet Explorer, vom mehr als zwölf Jahre alten IE6 bis zum noch unveröffentlichten IE11. Da bisher kein Patch zur Verfügung steht, bietet der Softwarekonzern als Behelfslösung ein sogenanntes Fix-it-Tool an, das vor den Auswirkungen eines Angriffs schützen soll.
Der nächste reguläre Microsoft-Patchday findet am 8. Oktober statt. Nach Angaben des Unternehmens ist ein Fix bereits in Arbeit. Möglicherweise wird es das Update aber auch außer der Reihe veröffentlichten.
Wir sollten unsere Anstrengungen verstärken, den Internet Explorer verzichtbar zu machen.

Freitag, 20. September 2013

Welche Hardware nutze ich?

Für alle, die mal wissen wollen, mit welcher Hardware sie es zu tun haben, habe ich ein interessantes Tool gefunden:



Das ohne Installation lauffähige CW-Sysinfo informiert nicht nur über die lokal installierten Programme und Windows-Updates, sondern nennt auch den CD-Key, der in der Installation steckt – praktisch, wenn eine Windows-Neuinstallation ansteht, man aber nicht unterm Schreibtisch hinter dem PC nach dem Aufkleber mit dem Key fahnden möchte. Zusätzlich zeigt das Programm diverse Informationen etwa über Umgebungsvariablen, Default-Verzeichnisse, laufende Prozesse und Dienste sowie über die Hardware, die Windows sieht.

Weitere Vorteile dieses Programmes sind: es ist Freeware und es kann einen ASCII-Report erzeugen.

Herunterladen könnt Ihr das Programm auf der Webseite von horland.de


Freitag, 13. September 2013

Unfall? Klappe halten!

Heute zum Freitag, den 13. verlinke ich mal diesen Artikel:

In diesem lesenswertem Blogeintrag beschreibt RA Serkan Kirli einen Fall eines übermüdeten Autofahrers, der durch eine unbedachte Äußerung nach einem Unfall einige Monate Fußgänger war:

Sekundenschlaf am Steuer und übereiltes Geständnis am Unfallort



Freitag, 6. September 2013

Alternativen zu Google Maps

Ich finde ja, Google Maps wird immer schlechter. Das Speichern einer URL mit Suche funktioniert nicht richtig, während des Routings kann man nicht mehr nach nützlichen Dingen (Tankstellen, Raststätten, ...) suchen und die Anzeige des Verkehrs auf der Desktop-Map gelingt auch nach dem Prinzip "Zufall".

Zeit, sich Alternativen anzuschauen.



Kartenübersicht im Browser: bing


Da hätten wir Bing Maps http://binged.it/12BtS83 - funktioniert soweit ganz gut. Eine mobile App für Android gibt es nicht. Aber für den Überblick am PC ist es durchaus hilfreich. Hier kann man sich Live-Daten des Verkehrsflusses anzeigen lassen, was bei einer Routenplanung durchaus hilfreich sein kann.


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Kartenübersicht im Browser & Karten-App: Falk


Dann wäre Falk Maps http://www.falk.de/?u=LNZAK9# - hier kann man eine App im Play Store finden https://play.google.com/store/apps/details?id=de.falk.maps . Bei dieser funktioniert auch das Berechnen von Routen, aber das Routing selber noch nicht.


Falk ist schon eine ganze Weile am Markt, sodass das Kartenmaterial wirklich gut ist, und auch Live-Traffic-Daten eingeblendet werden können.


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Karten-Übersicht im Browser: OpenStreetMap


Open Street Map http://www.openstreetmap.org/#map=8/51.510/11.522&layers=Q ist die wohl umfangreichste Map überhaupt; wesentlich mehr Informationen, detailreicher und aktueller. Nur eben ohne Verkehrsinformationen. Apps gibt es dafür eine Menge, interessanterweise kann man o.g. App von Falk auch auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap einstellen.


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Karten-App ADAC Maps


Eine schöne Möglichkeit, aber nur für Mitglieder, ist der ADAC. Die ADAC Maps http://maps.adac.de/ sind noch frei zu erreichen, für die uneingeschränkte Nutzung der App https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ptvag.android.adacmapformembers ist dann die Mitgliedernummer notwendig, die wir ja haben. Eine Route kann berechnet werden, allerdings navigiert ADAC Maps ist hier leider nicht. Zum Recherchieren, was auf der Strecke, die man lang möchte, los ist, ist es aber durchaus nützlich.

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Navigations-App: Skobbler




Ein definitiver Geheimtipp ist GPS Navigation & Maps (skobbler) https://play.google.com/store/apps/details?id=com.skobbler.forevermapngtrial .

Bereits in der kostenfreien Version bietet es sprachgeführte Navigation inklusive Geschwindigkeitswarner, Umkreis- und Kategoriesuche sowie Zugriff auf die Kontakte. Skobbler setzt auf die wirklich detailreichen Karten von OpenStreetMaps und ist für 1,99 durch einen Blitzerwarner erweiterbar. 

Mit der sage und schreibe 1 Euro teuren Pro-Version könnt ihr eine Karte eines Landes offline speichern. Deutschland benötigt 612 MB. Alle weiteren Karten kosten 2,22 Euro. In der Kaufversion sind feste Blitzer enthalten, mobile kosten einmalig 1,99 Euro.

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Navigations-App: NAVIGON


Ich setze wieder verstärkt auf die Kaufversion von Navigon Europe https://play.google.com/store/apps/details?id=com.navigon.navigator_checkout_eu40 . Ich hatte vor 3 Jahren mal eine Europa-Version gekauft - die ja auch genutzt werden will. Ich finde nach wie vor, dass sich das Geld im Gegensatz zur uns zur Verfügung stehenden freien Version gelohnt hat. Vorteile sind: 

  • dynamische Verkehrswarnungen sind verfügbar
  • Alternativrouten werden mitberechnet, und man kann vor dem Routing die Strecke auswählen.
  • Sehr schöne 3D-Darstellung mit Spurassistent
  • Es gibt ein kostengünstiges Blitzer-Modul
  • Ein Geschwindigkeitswarner ist integriert.
  • ...

Ich habe den Kauf nicht bereut, und den Kaufbetrag damals ohne Probleme von der Steuer abgesetzt.

Freitag, 30. August 2013

Statistiken zur Pflegesituation (2011)

Das Statistische Bundesamt (mal nebenbei: müsste es nicht eigentlich “Bundesamt für Statistik” oder wegen mir “Amt für Bundesstatistik” heißen?? – ein statistisches Irgendwas ist doch zunächst mal ein Irgendwas, was nur statistisch existiert, oder? Demzufolge gäbe es ja dieses Bundesamt gar nicht wirklich, sondern nur statistisch!?! Die haben aber sogar ein richtiges Impressum, nicht nur ein statistisches! Krass…)  - wie dem auch sei – also dieses Amt aus Wiesbaden veröffentlicht regelmäßig auch eine Pflegestatistik. Ich möchte Euch einen Blick auf die

nahelegen. Ihr findet dort sehr interessante Übersichten, wie z.B.:

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Auch geht aus dieser Statistik hervor, dass Baden-Württemberg das teuerste und Sachsen das billigste Bundesland aus Sicht der Heimkosten ist. Baden-Württemberg liegt bei der Pflegestufe 2 fast 40 % über einer Vergütung in Sachsen.
Einen interessanten Überblick gibt auch die etwas umfassendere Deutschland-Statistik:


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Im Jahr 2011 gab es demnach erstmals mehr Pflegeheime als ambulante Pflegedienste! Die durchschnittliche Anzahl der Pflegeplätze pro Heim betrug 64 Betten! 54 % der Träger sind freigemeinnützig!

Schaut mal rein.

Freitag, 23. August 2013

Der ambulante Pflegemarkt in Deutschland


Wie viele gibt es, wie viele Kunden haben sie durchschnittlich, wie werden sie vergütet und wer stellt die Qualität sicher?

Anzahl ambulanter Pfegedienste in Deutschland
Der Trend zur vermehrten Inanspruchnahme ambulanter Pflege spiegelt sich bei der Entwicklung der Anzahl ambulanter Pflegedienste wieder (s. Abb.). Die aktuellsten Daten des statistischen Bundesamtes von 2011 geben 12.349 zugelassene Pflegedienste an, während hingegen der AOK Pflege-Navigator im Internet aktuell auf 13.526 eingetragene Pflegedienste verweist (AOK-Bundesverband GbR, 2012).
Die nähere Betrachtung der Daten zeigt, dass Pflegedienste mit mehreren Standorten oder Tochtergesellschaften mit eigener IK-Nummer die Anzahl der Pflegedienste in der Datenbank höher erscheinen lassen. Nach  Einschätzung von Sebastian Meißner,  Verantwortlicher von pflegedatenbank.com, gibt es in Deutschland ca. 13.000 Pflegedienste. Laut Gründungsradar derpflegedatenbank.com wurden alleine im Juli 30 neue Pflegedienste geründet.



Trägerschaft ambulanter Pflegedienste

Ausgehend von den 12.349 Pflegediensten im Jahr 2011 waren 63 % in privater Trägerschaft, 36 % freigemeinnützig und 1 % öffentlich. Durchschnittlich betreuten die Pflegedienste 47 Pflegebedürftige, was seit 2003 einen Anstieg von 4,6 Kunden entspricht. Die Bedeutung der ambulanten Versorgung hätte nach Aussage der Pflegestatistik 2011 zugenommen, da insgesamt 4 % mehr Pflegebedürftige im Vergleich zu 2009 durch Pflegedienste versorgt würden (Statistisches Bundesamt, 2013). In den Ballungszentren entsteht aufgrund der hohen Dichte an Pflegediensten ein zunehmender Konkurrenzkampf um Kunden und Mitarbeiter. (Siehe „Konkurrenzanalyse ambulanter Pflegedienste in den zehn größten deutschen Städten“)

Leistungen von ambulanten Pflegediensten
Pflegedienste werden mittels eines Leistungskomplexsystems oder nach Zeitkontingenten vergütet. Bei Ersterem werden Leistungen, die miteinander zusammenhängen zu einem Leistungskomplex definiert. Die Höhe der Vergütung für einen Leistungskomplex hängt mit dem dafür vordefinierten Zeitaufwand zusammen. Bei einem Zeitkontingent wird für die vereinbarte Zeit bezahlt, in der individuell entschieden werden kann, welche Leistungen erbracht werden sollen. Ein Großteil der Pflegedienste erbringt sowohl Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI), als auch der Krankenversicherung (SGB V). Für die Leistungen der häuslichen Krankenpflege muss eine ärztliche Verordnung für den Bereich der Grundpflege vorliegen. So soll eine ärztliche Behandlung sichergestellt und ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden. Für die Leistungen der Pflegeversicherung muss keine ärztliche Verordnung vorliegen. Über die Vergütung wird in beiden Fällen auf Landesebene zwischen Kranken- oder Pflegeversicherung und dem Leistungsanbieter direkt oder dem jeweiligen Verband verhandelt. Dies führt zu einer Vielzahl von Verträgen und bundesweit unterschiedlichen Vergütungen (Schäffer & Wingenfeld, 2011).

Qualitätssicherung im ambulanten Pflegemarkt
Für die Qualitätssicherung führt der MDK Prüfungen nach SGB XI §114 von ambulanten Pflegediensten durch. Einen Prüfauftrag erhält der MDK von den Landesverbänden der Pflegekassen, die den Prüfgegenstand, den Prüfumfang und die Prüfart definieren. Der Pflegedienst ist dazu verpflichtet die unangemeldete Durchführung der Prüfung zu ermöglichen. Der MDK vergibt auf Grundlage von 49 Bewertungskriterien eine Gesamtnoten zwischen eins und vier und stellt die Daten nach der Transparenzvereinbarung für die Veröffentlichung zur Verfügung. Dadurch wird der Wettbewerb bezüglich der Qualität verstärkt (MDK-Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, k.A.). In der Kritik steht der Mehraufwand für die ambulanten Pflegedienste bei den knappen Ressourcen und die Bewertungsmethoden bezüglich der Validität, Objektivität und Reliabilität

Freitag, 16. August 2013

AndroidTipp: schnelle Suche ohne Fummeltastatur

Wie man weiß, mag ich diese mobilen Dinger: Aber was mich bei diesen Touchgeräten tierisch nervt, ist diese Tastatur - zumindest, wenn es mal schnell gehen soll. Das Laden der Kontakt-App dauert immer irgendwie zu lange, man muss dann oben erst auf das Suchfeld tappen und trifft bei 210 km/h im Touran dann doch immer die falschen Tasten, ...

Dafür hat Google bereits vor mehr als drei Jahren eine wirklich tolle Applikation entwickelt:


Mit diesem Tool kann man auf dem Display schreiben, was man sucht.

  • Es sucht in Kontakten, Anwendungen, Einstellungen, Musik und Lesezeichen 
  • Es ist wirklich sehr schnell.
  • Man muss keine Syntax lernen (Es geht Groß- und Kleinschreibung, ja sogar Palm Graffiti)


Probiert es mal aus, ich finde es sehr nützlich.

Hier der Link:





Hier ein Erklär-Video dazu:


TL HV-TDS Woche 2

Ich verzichte darauf, jeden Tag einzeln zu dokumentieren. Das ist mir etwas zu stressig - obwohl ich in der Bahn genügend Zeit hätte.  Nach ...