Freitag, 21. Juni 2013

AUTOHÖFE - Geld für jede Pinkelpause

35 Autohöfe bieten in den Sommerferien eine spezielle Aktion an. Wer dort zwischen Juni und September das WC aufsucht, muss zwar 50 Cent bezahlen, erhält aber einen Wertbon von 70 Cent zurück.


Pinkelpausen lassen sich viele Autohöfe in Deutschland gut bezahlen. Im Gegenzug gibt es Wertebons.
Pinkelpausen lassen sich viele Autohöfe in Deutschland gut bezahlen. Im Gegenzug gibt es Wertebons.


Seit geraumer Zeit ist bei deutschen Autofahrern ein Ärger ums stille Örtchen entbrannt. Der Grund: Auf vielen Autobahn-Raststätten kostet die Pinkelpause inzwischen 70 Cent. Das allein wäre vielleicht noch nicht das Problem, bekäme man nicht lediglich 50 Cent als Gutschein für Einkäufe wieder heraus. Hinzu kommt, dass dieser halbe Euro in den teuren Raststätten-Geschäften ausgegeben werden muss. Dort kann etwa eine Tafel Schokolade das Doppelte des normalen Preises kosten. Aus diesen Gründen hat sich die Vereinigung deutscher Autohöfe, kurz VEDA, etwas Besonderes einfallen lassen.

Sparen in den Sommerferien

Sparen in den Sommerferien Während der Sommerferien, also während der Haupturlaubszeit, bieten 35 Autohöfe eine spezielle Aktion an. Wer dort zwischen dem 19. Juni und dem 11. September 2013 das WC aufsucht, muss zwar 50 Cent bezahlen, erhält aber einen Wertbon von 70 Cent zurück. Auf diesem Weg wollen die Autohöfe auf sich aufmerksam machen, da man für ihren Besuch von der Autobahn abfahren muss. Begründet wird das Discount-Pinkeln damit, dass der Groll auf die 70/50-Regelung auch die Autohöfe trifft, die davon gar nicht betroffen sind. Im Gegenteil würden die Autohöfe "ein ganz hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis haben", so VEDA-Vorstand Ruth Strohofer. Welche Höfe an der Aktion teilnehmen, wird auf der Homepage der VEDA gezeigt.

aus N24.de

Freitag, 14. Juni 2013

Zeitfresser: Meeting–9 ultimative Tipps für bessere Sitzungen


Laptops? In einigen Meetings schon verboten. Der Grund ist derselbe aus vielleicht auch bald schon Smartphones in Konferenzen verbannt werden könnten. Denn immer häufiger ergibt sich in deutschen Meetings folgendes Bild: Einer redet, präsentiert, trägt vor, ein paar wenige bringen sich ein – der große Rest indes starrt unter den Tisch, auf die elektronischen Helferlein, checkt E-Mails, glotzt Videos oder versucht den jüngsten Rekord von Doodle Jump zu knacken.

Der Gedanke ist nicht verkehrt – der Weg aber ist falsch. Mit Handy- oder Laptop-Verboten bekämpft man das Symptom, nicht aber die Ursache. Klüger wäre solche Szenen als Indizien dafür zu werten, was sie sind: Frühwarnsysteme, dass die täglichen Sitzungen langweilig, uninspirierend und ineffizient geworden sind. Und damit verschwenderisch teuer. Ein Rechenbeispiel: Eine Standard-2-Stunden-Besprechung mit sieben Personen, deren Stundenlohn 20 Euro beträgt, kostet das Unternehmen rechnerisch 280 Euro. Wenn es einmal in der Woche stattfindet und jedes Mal eine Viertel Stunde vergeudet wird, kostet das mehr als 1800 Euro im Jahr. Unnötigerweise. Denn es geht auch anders. So:

1. Meeting pünktlich beginnen

Wenn Sie warten, bis alle Teilnehmer vollzählig sind, werden beim nächsten Mal wieder einige zu spät erscheinen, denn Sie wissen jetzt, dass das Meeting so oder so nicht pünktlich (und ohne sie) beginnt. Da auch zehn Minuten wertvolle Zeit sind, drei Tipps für mehr Pünktlichkeit:
  • Bitten Sie die Teilnehmer nachdrücklich um pünktliches Erscheinen. Das schafft Leidensdruck.
  • Suchen Sie sich Räumlichkeiten, die Zuspätkommer nicht unbemerkt betreten können. Kommentieren Sie deren Verspätung.
  • Warten Sie nicht auf Trödler – auch nicht die Führungskräfte. Beim Nächsten Mal werden sie pünktlich sein.

2. Agenda rechtzeitig vorbereiten

Die Agenda dient als Leitfaden und signalisiert nach außen, dass das Meeting organisiert ist und sich jemand Gedanken über den Ablauf sowie einzelne Punkte gemacht hat. Was Sie trotz Agenda beachten sollten:
  • Bestimmen Sie einen Moderator zur Diskussionsführung.
  • Notieren Sie neue Diskussionspunkte und planen Sie diese für das nächste Meeting ein.
  • Lassen Sie die Agenda im Vorfeld allen Teilnehmern zukommen.

3. Konferenzen richtig nutzen

Berufen Sie kein Meeting ein, wenn das Problem nicht auch per E-Mail hätte geklärt werden können. Wenn nur Fakten verbreitet werden sollen, nutzen Sie die elektronische Kommunikation. Falls dann noch Fragen auftreten, können Sie immer noch eine Sitzung anberaumen. Wozu Besprechungen letztlich da sind:
  • Um angeregte wie anregende Diskussionen zu führen.
  • Um offenen Fragen zu klären.
  • Um schneller einen Konsens zu finden.

4. Teams besser besetzen

Es gibt Arbeitskollegen, deren einzige Aufgabe es ist, anderen zu sagen aus welchen Gründen ihre Ideen nicht funktionieren werden. Zur Lösung selbst können oder wollen sie jedoch nichts beitragen, ebenso wenig haben sie eigene Ideen. Personen dieser Art ruinieren jedes Treffen. Laden Sie deshalb die richtigen Teilnehmer ein – jede, die…
  • …zu den Themen beitragen können.
  • …die entscheidenden Kenntnisse mitbringen.
  • …regelmäßig durch kreative und konstruktive Vorschläge auffallen.
  • Zudem: Sind wirklich alle Teilnehmer die gesamte Zeit erforderlich? Muss wirklich jeder anreisen? Nutzt man Video-Chat und Telefonkonferenzen richtig, können Mitarbeiter am Meetings teilnehmen, ohne dass sie anreisen müssen.

5. Schweiger gezielt ansprechen

Falls sich jemand nicht engagiert, halten Sie das bitte nicht sofort für einen Akt der Rebellion oder der Arbeitsverweigerung. Vielleicht fühlt sich derjenige auch nur unwohl mit dem Format der Konferenz. Sprechen Sie solche Teilnehmer gezielt an und bitten Sie respektvoll um Vorschläge. Einfache Fragen wie: “Herr Müller, wie ist Ihre Meinung dazu?” reichen völlig aus. Dies ist eine der Hauptaufgaben des Moderators, denn:
  • Wenn jeder etwas beiträgt, fühlt sich niemand fehl am Platz.
  • Die Meinung eines jeden Teilnehmers ist wichtig. Deshalb haben Sie diese Leute ja auch eingeladen (siehe Punkt 4).
  • Oft tauchen so neue Standpunkte und Denkanstöße auf.

6. Diskussionen unbedingt fördern

Wenn keine Diskussionen während des Meetings stattfinden, war das Meeting sehr wahrscheinlich unnötig. Denn dann wurden nur Fakten präsentiert und still abgenickt. Besprechungen dienen zum Ideenwettstreit und nur die Besten sollten sich sich am Ende durchsetzen. Dazu ist wichtig, dass Sie Folgendes beachten:
  • Diskutieren Sie stets sachlich, persönliche Differenzen müssen unterbunden werden.
  • Vorgesetzen muss wiedersprochen werden können, wenn deren Meinung nicht geteilt wird.
  • Machen Sie die Tragweite der Entscheidungen deutlich, damit die Teilnehmer nicht nur opportunistisch handeln.

7. Entscheidungen sichtbar dokumentieren

Für neue oder externe Gruppenteilnehmer dienen Protokolle als erste Informationsquelle. Vor allem wenn mehrere Personen neu dazukommen, fehlt oft die Zeit für eine persönliche Einführung. Des Weiteren werden viele Entscheidungen getroffen, an deren Vorteile sich nach Monaten niemand mehr erinnern kann (oder mag). Schon mit einfachen Mitteln lässt sich das Problem eindämmen:
  • Erstellen Sie hinterher ein Protokoll und lassen Sie es allen Teilnehmern zukommen.
  • Notieren Sie, wer was bis wann aus welchem Grund erledigen soll.
  • Bringen Sie (als Gastgeber) relevante Protokolle zur nächsten Konferenz mit und verweisen Sie darauf.

8. PowerPoint möglichst vermeiden

Powerpoint ist ein nützliches Werkzeug für Schulungen oder Seminare – aber nur bedingt für effektive Meetings. Wenn in einer Besprechung mehr als sieben Minuten schweigend auf eine Wand gestarrt wird, dann hätten die präsentierten Informationen ebenso vorab per Mail versendet werden können. Nochmal: Die meisten Konferenz sind zum Meinungsausstausch oder Brainstorming da. Reine Wasserstandsmeldungen lassen sich auch virtuell verteilen. Wenn Sie dennoch mit Powerpoint arbeiten wollen, beherzigen Sie bitte folgende Empfehlungen:
Besser: Verzichten Sie auf reinen Text, nutzen Sie PowerPoint, um komplizierte Sachverhalte zu visualisieren.

9. Sitzungszeit streng einhalten

Wenn Sie wollen, dass die Teilnehmer pünktlich erscheinen, müssen Sie genauso konsequent beim Schluss bleiben und das Meeting innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens beenden. Denken Sie an das Parkinson’sche Gesetz, wonach sich Arbeit in genau dem Maß ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit man tatsächlich dafür bräuchte. Setzen Sie also unbedingt Deadlines und halten Sie diese auch ein. Damit Sie mit Ihrer Zeitplanung hinkommen, beachten Sie aber bitte auch:
  • Kalkulieren Sie stets etwas Pufferzeit und Pausen mit ein.
  • Haben Sie immer ein Blick auf die Zeit, und moderieren Sie das Meeting entsprechend. Unterbrechen Sie Laberer.
  • Auch wenn Sie ein festes Zeitbudget haben: Sie müssen es nicht unbedingt ausschöpfen. Jeder freut sich, wenn die Runde vor dem geplanten Ende fertig wird.
überarbeitet. Original: karrierebibel.de

Freitag, 7. Juni 2013

ZDF Frontal 21 zur Pflegeversicherung: Viele falsche MDK-Gutachten

aus finanzen.de

Viele Pflege-Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) sind laut dem ZDF-Magazin Frontal 21 fehlerhaft. Pflegebedürftige werden daher von ihrer Krankenkasse in keine oder in eine zu niedrige Pflegestufe eingeordnet. Versicherte können gegen das MDK-Gutachten Widerspruch einlegen.
ZDF Frontal 21 zur Pflegeversicherung: Viele falsche MDK-Gutachten
Ob und wie viel Geld Pflegebedürftige von ihrer Pflegeversicherung erhalten, hängt in der Regel vom Pflege-Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung ab. Laut ZDF prüft der MDK hunderttausendfach im Jahr, wie viel Zeit für die Pflege eines Betroffenen notwendig ist. Auf Grundlage dieses Gutachtens entscheiden die Krankenkassen, in welche Pflegestufe Pflegebedürftige eingestuft werden. Die Leistungen der Pflegeversicherung hängen demnach wesentlich vom MDK-Gutachten ab. Sind die Pflege-Gutachten fehlerhaft, hat das für die Betroffenen weitreichende Konsequenzen.

Frontal 21: Kampf gegen den MDK

Frontal 21 hat Karin Svete, eine gerichtlich zugelassene Rentenberaterin im Teilbereich Pflege, bei ihrer Arbeit begleitet. Die Aufgabe der Pflegeberaterin ist es, die Gutachten des MDK zu prüfen. Dabei stellt sie oft fest, dass die Pflegebedürftigen mehr Zeit brauchen als ihnen vom MDK zugestanden wurde. Ihrer Meinung nach werden viele „Gutachten aus der Phantasie erstellt“, wie sie Frontal 21 sagte. Da der MDK von den Pflegekassen bezahlt wird, liegt bei Svete die Vermutung nahe, dass es sich bei der Einstufung in die Pflegestufe nur ums Geld drehe. Der MDK weist diese Kritik zurück. Seine Gutachter seien unabhängig.

MDK erstellt „fragwürdige Gutachten“

Viele Versicherte müssen laut ZDF um das kämpfen, was ihnen gesetzlich zusteht. Svete kritisiert dabei vor allem das Gesundheitsministerium, das ihrer Meinung nach die Kostenträger nicht dazu bringe, gesetzeskonform zu arbeiten. Viele Gutachten sind „reine Willkür“. Laut dem MDK führen 43 Prozent aller Widersprüche, die gegen die Pflege-Gutachten eingereicht werden, zur Einstufung in eine höhere Pflegestufe. Karin Svete geht jedoch davon aus, dass von den 2,5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland „mit Sicherheit mehr als die Hälfte falsch eingestuft“ ist.

Leistungen der Pflegeversicherung vom MDK-Gutachten abhängig

Wenn Pflegebedürftige mit ihrer Einstufung unzufrieden sind, können sie innerhalb von vier Wochen Widerspruch bei der entsprechenden Kasse einlegen. Oft wird dabei der Fehler gemacht, den Widerspruch an den MDK zu schicken, wodurch wertvolle Zeit verloren geht. In dem Schreiben sollten Betroffene auch um Einsicht in das Gutachten bitten. Auf diese Weise können sie besser nachvollziehen, welche Gründe für die Ablehnung oder für die Einstufung in eine zu niedrige Pflegestufe geführt haben. Meist führt der Widerspruch zu einer erneuten Begutachtung. Seitdem das Pflege-Neuausrichtungsgesetzes (PNG) im Januar 2013 in Kraft getreten ist, können sich Betroffene auch an andere Gutachter als die des MDK wenden. Diese Gutachten müssen sie dann jedoch selbst zahlen.

Pflege von Demenzkranken wird kaum berücksichtigt

Ein weiterer Kritikpunkt bei den Gutachten richtet sich gegen die alleinige Berücksichtigung von körperlichen Gebrechen bei der Einstufung in die Pflegestufe. Dabei werden die Pflegebedürftigen vernachlässigt, die zwar körperlich fit sind, doch durch eine geistige Erkrankung ebenfalls Pflegebedarf haben. Seit 2013 können jedoch auch Demenzkranke und Menschen mit psychischer Behinderung Leistungen ihrer Pflegeversicherung beziehen. Dies hat das PNG möglich gemacht. Kritiker bemängeln allerdings, dass das Gesetz nicht weit genug gegangen ist. Was fehlt, ist eine neue Definition des Begriffs Pflegebedürftigkeit, die Personen mit geistigen Krankheiten gerecht wird.

Gesetzliche Pflegeversicherung: Unzureichende Leistungen

Manchmal entscheiden nur wenige Minuten, die für die Pflege weiter notwendig wären, über die Einstufung in eine höhere Pflegestufe und so über höhere Leistungen der Pflegeversicherung. In Pflegestufe I erhalten Pflegebedürftige bei vollstationärer Pflege 1.023 Euro, in Pflegestufe II sind es schon 1.279 Euro und in Pflegestufe III sind es 1.550 Euro. Doch Betroffene müssen damit rechnen, dass diese Summe nicht ausreicht, um die anfallenden Pflegekosten zu decken. Die finanzielle Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den Kosten können Pflegebedürftige nur mit einer privaten Pflegeversicherung schließen. Erst jüngst hat Stiftung Warentest die beste Pflegeversicherung ermittelt.

Freitag, 17. Mai 2013

MICROSOFT XP ist das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme

aus einem Artikel von GOLEM.de:

Microsoft macht den Nutzern von Windows XP Angst. "Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher", mahnt das Unternehmen.

Microsoft versucht, Nutzer mit drastischen Aussagen zur Aufgabe von Windows XP zu bewegen. Im aktuellen Security Intelligence Report des Unternehmens heißt es dazu: "Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher. Im Vergleich zur 64-Bit-Version von Windows 8 sind Windows-XP-Rechner mehr als 56-mal häufiger Opfer von Malware und schädlicher Software, Tendenz steigend. Die Infektionsanfälligkeit der unterschiedlichen Windows-Versionen basiert auf Daten von mehr als 600 Millionen Computern weltweit."

  • Es war einmal... Windows XP. Anfangs gewöhnungsbedürftig viele Farben, und doch gewöhnten sich viele schnell an die neue Optik.
Es war einmal... Windows XP. Anfangs gewöhnungsbedürftig viele Farben, und doch gewöhnten sich viele schnell an die neue Optik.

In weniger als einem Jahr endet die Ära von Windows XP. Am 8. April 2014 hört laut Microsofts Lifecycle-System die Unterstützung für das Betriebssystem auf, das Ende Oktober 2001 erstmals die DOS-basierten und NT-basierten Windows-Versionen zusammenführte.

Microsoft Deutschland betont, dass auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Umstieg von Windows XP auf ein aktuelleres Betriebssystem empfiehlt. Die Behörde rät jedoch, "spätestens bis zum Zeitpunkt des Endes der Herstellerunterstützung auf ein alternatives aktuelles Betriebssystem dieses oder eines anderen Herstellers zu wechseln."

Für uns heißt das, dass wir unseren Kunden oder Interessenten abraten sollten, weiterhin auf Windows XP zu setzen.

Freitag, 10. Mai 2013

Pflegedokumentation: So gelingt die Umstellung von Papier auf Software

Das Portal altenpflege-online hat ein Video mit oben genannten Titel veröffentlicht:


···



Fast jede zweite stationäre Pflegeeinrichtung dokumentiert heute bereits EDV-gestützt. Weitere zehn Prozent planen den Umstieg. Wie Pflegeteams diesen Zeit- und kostenintensiven Prozess erfolgreich bewältigen und welche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen sind, erläutert Anne Meißner im Interview mit ALTENPFLEGE Online.
Meißner ist Pflegewissenschaftlerin und QM-Auditorin und hat sich auf das Thema Umstellung der Pflegedokumentation von Papier auf Software spezialisiert.
···


Sehr interessant und Argumentationsfutter für uns:


Vielen lieben Dank an Jens für den Fund!

Freitag, 3. Mai 2013

Gesprächsabbrüche...


Ich habe mal ein bisschen zum Problem der Gesprächsabbrüche und Störgeräusche recherchiert. Im Grunde sind es zwei Probleme:

  1. Störgeräusche und "Roboterstimme"
  2. Gesprächsabbrüche nach 5 Sekunden (inkl. "Der Gesprächspartner hört mich nicht mehr)



Zum Thema Störgeräusche und "robotic voice" habe ich folgendes gefunden:



Zitat vom 19.04.2013:
Update: 
Wir freuen uns, Ihnen (euch) mitteilen zu können, dass das Fehlerbild "robotic voice" nicht länger auftreten wird. Zur Behebung aller gemeldeten Einschränkungen liegen noch kleinere Restarbeiten vor uns. In den mit Abstand meisten Fällen werden Sie Ihr Smartphone aber schon jetzt wieder wie gewohnt in vollem Umfang nutzen können.
Es sollte also behoben sein.

-
Zum Thema Gesprächsabbrüche nach 5 Sekunden gibt einen langen Diskussionsthread:


Kernaussagen dieses Threads sind:
  1. Die Telekom weiß um das Problem.
  2. Es liegt nicht an der Hardware.
  3. Es gibt eine Lösung.
Wenn Ihr also nach wie vor die Abbrüche bei Telefonaten habt, schaltet Euer Gerät auf "Nur GSM".

Und das geht so:

Menü-Taste: Einstellungen 

Weitere Einstellungen

Mobile Netzwerke

Netzmodus

Nur GSM


Dann ein paar mal auf die Zurück-Taste - und fertig.

Vorteil dieser Aktion: Der Akku des Telefons hält spürbar länger.
Nachteil dieser Aktion: Das Datennetz ist langsamer. Für E-Mail und WhatsApp reicht es aber allemal.


Woran liegt es nun genau?

Das Problem liegt offensichtlich an der Sprachverbesserung "HD-Voice". Diese schaltet sich beim Anmelden im T-Netz ein, was unter Umständen zu einem kurzen Gesprächsabbruch oder diesem Störgeräusch führen kann.

HD-Voice ist ausschließlich im schnellem WCDMA-Netz verfügbar. Das bedeutet, jedesmal, wenn sich das Gerät im Netz einbucht, findet diese HD-Voice-Synchronisation statt. Das passiert nun leider mehrfach; bei jeder einzelnen Funkzelle (also wenn Ihr im Auto seid), bei schlechtem 3G-Empfang oder wenn Ihr zwischen WLAN und 3G-Netz wechselt. Völlig abschaltbar ist HD-Voice derzeit nicht.


Und noch einen Hinweis zur Verbesserung der Gesprächsqualität habe ich auch noch:



Freitag, 26. April 2013

Daumen runter für den Pflege-Bahr

Die Stiftung Warentest hat von staatlich geförderten Pflegeversicherungen abgeraten. Die neuen Tarife reichten bei weitem nicht aus, um die Finanzierungslücke im Pflegefall zu schließen, teilten die Verbraucherexperten am Dienstag in Berlin mit. Als Alternative empfehlen sie eine nicht geförderte Pflege-Tagegeldversicherung, sofern sich die Kunden die  Beiträge auf Dauer leisten können.


Wer privat eine private Zusatzversicherung für den Pflegefall abschließt, bekommt seit Jahresbeginn unter bestimmten Voraussetzungen monatlich 5 Euro Zuschuss vom Staat für eine Pflege-Tagegeldversicherung. Die Regierung will damit mehr Anreize für die private Pflegevorsorge geben, weil die gesetzliche Pflegeversicherung im Pflegefall nur einen Teil der Kosten abdeckt. Die Stiftung Warentest untersuchte insgesamt 23 Pflege-Tagegeldversicherungen ohne staatliche Förderung und 17 mit staatlicher Förderung - auch Pflege-Bahr genannt.

Pflege-Bahr bietet keine ausreichende finanzielle Absicherung

Die geförderten Tarife seien nicht zu empfehlen, schreiben die Verbraucherexperten in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“. Die Reform mit dem Pflege-Bahr „löst das Absicherungsproblem der weit überwiegenden Zahl der Verbraucher“ nicht, wie „Finanztest“-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen sagte. Die staatlich geförderte Vorsorge hat zwar den Vorteil, dass auch Menschen mit Vorerkrankungen einen Versicherungsvertrag bekommen, doch sie bietet keine ausreichende finanzielle Absicherung. Die untersuchten Tarife bieten in vielen Fällen eine maximale Leistung von nur 600 bis 700 Euro im Monat - bei einer intensiven Pflege müssen die Verbraucher aber häufig 1500 bis 1800 Euro im Monat aus der eigenen Tasche finanzieren.

Auch die Vertragsbedingungen der geförderten Tarife sind laut Stiftung Warentest in der Regel schlechter als bei den nicht geförderten. So müssten die Kunden auch bei Pflegebedürftigkeit weiter Beiträge zahlen. Zudem seien die Leistungen bei Demenz bei der staatlich geförderten Vorsorge meist schlechter. Ein geförderter Tarif kommt laut „Finanztest“ allenfalls für junge Leute mit einer schweren Krankheit infrage oder wenn jemand wegen  seines hohen Alters oder einer Erkrankung keine ungeförderte Versicherung mehr bekommt.

Tarife ohne staatliche Zulage können sich dagegen laut Stiftung Warentest mehr lohnen. Allerdings habe eine solche Versicherung nur Sinn, „wenn jemand so wohlhabend ist, dass er die Beiträge auf Dauer zahlen kann“, schreiben die Tester. Unter den 23 getesteten  Angeboten gibt es demnach große Leistungsunterschiede: Sie machen im Alter zum Teil über 1000 Euro im Monat aus. Mit einem Monatsbeitrag von rund 55 Euro für 45-jährige Neukunden und 85 Euro für 55-Jährige sichern die „sehr guten“ und „guten“ Tarife laut  Stiftung Warentest das finanzielle Pflegerisiko in allen Pflegestufen ab.

(aus FAZ)

TL HV-TDS Woche 2

Ich verzichte darauf, jeden Tag einzeln zu dokumentieren. Das ist mir etwas zu stressig - obwohl ich in der Bahn genügend Zeit hätte.  Nach ...