Freitag, 22. November 2013

Freitag, 15. November 2013

Projekt zur Pflegedokumentation: Abbau von Bürokratie

Bürokratie in der Pflegedokumentation raubt Zeit für die Pflege


Aktenschränke mit vielen, vielen AktenPflegekräfte, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörige wünschen sich, dass mehr Zeit für die Pflege zur Verfügung steht. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMGS) fördert ein Projekt, mit dem die Dokumentation der Pflege erleichtert werden soll. Dieses wird jetzt getestet.
Viele Pflegekräfte sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in ihrem Beruf. Um Lösungsvorschläge für eine einfachere Pflegedokumentation in der Praxis zu erproben, fördert das BMGS das Projekt "Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation".

Beteiligte beim Projekt "Entbürokratisierung der Pflege"
Das Projekt wird vom Lenkungsgremium begleitet. Dem Gremium gehören neben dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung auch maßgebliche Akteure der Pflege und Verbraucherorganisationen an. An der Erprobung werden sich bis Ende Februar 60 Organisationen (ambulant/ stationär) in 5 Regionen in Deutschland beteiligen. Die Steuerung des Vorhabens wird durch die Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege, Elisabeth Beikirch, übernommen.

Vereinfachung der Pflegedokumentation in der Praxis
Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung des Lenkungsgremiums am 18.9.2013 betonte Thomas Ilka, Staatssekretär im BMGS: "Wir wollen mit der Entbürokratisierung in der Pflege weiter vorankommen. Dokumentation darf kein Selbstzweck sein, muss aber fachlichen und rechtlichen Aspekten sowie einer notwendigen Transparenz für den Verbraucher standhalten. Die Ombudsfrau hat in Abstimmung mit verantwortlichen Institutionen Vorschläge zur Vereinfachung der Pflegedokumentation erarbeitet. Diese sollen nun in der Praxis überprüft werden."

Unterstützung bei Entbürokratisierung der Pflege
Die Pflegedokumentation bindet derzeit aus Sicht der Pflegenden und der Träger zu viel Zeit, die nicht für die Pflege zur Verfügung steht. Den Weg der Entbürokratisierung der Pflegedokumentation gemeinsam erfolgreich zu gehen, ist eine wichtige Aufgabe aller in diesem Prozess Beteiligten. Das Projekt findet breite Unterstützung und Beteiligung von Trägerorganisationen und Verbänden. Kostenträger und Medizinischer Dienst sowie die Länder und Verbraucherverbände haben ihr Interesse an einer Teilnahme im Lenkungsgremium bekundet.

Ombudsfrau treibt Vereinfachung in der Pflege voran
Um das Thema Entbürokratisierung in der Pflege voranzutreiben, wurde vom BMGS im Juni 2011 die unabhängige Pflegeexpertin Elisabeth Beikirch als Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege benannt und mit der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen betraut. Sie sollte Themen der Entbürokratisierung der Pflege identifizieren, systematisch zuordnen und Handlungsbedarfe aufzeigen. Einige Lösungsvorschläge zur Entbürokratisierung sind bereits im Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz umgesetzt worden. So zum Beispiel
  • die Vereinfachungen im Zusammenhang mit der Durchführung von Qualitätsprüfungen der ambulanten Pflegedienste,
  • bei den Verfahren zur Bewilligung und Abrechnung der Häuslichen Krankenpflege sowie
  • bei Pflegehilfsmitteln und Maßnahmen zur Verbesserung im Wohnumfeld.
Lösungen für weniger Bürokratie in der Pflegedokumentation
Mit dem nun vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt "Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" sollen weitere Lösungen für weniger Bürokratie in der Pflegedokumentation erprobt werden.

Freitag, 1. November 2013

Microsoft warnt vor Windows XP !

Microsoft hat in einem Blog-Eintrag eindringlich davor gewarnt, Windows XP auch nach der Einstellung des Supports im April 2014 weiter zu nutzen. Das Betriebssystem sei danach "auf ewig per Zero-Day-Exploit angreifbar".

der ganze Artikel hier: golem.de


Freitag, 25. Oktober 2013

Gesundheitskarte wird ab Januar 2014 Pflicht



2014 ist es soweit: Nach jahrelangem Hin und Her gilt ab dem 1. Januar nur noch die elektronische Gesundheitskarte. Die bisherige Krankenversichertenkarte verliert damit ihre Gültigkeit.

Welche Daten enthält die elektronische Gesundheitskarte?

Vorerst sind auf der Karte nur die üblichen Stammdaten wie Name, Geburtsdatum, Adresse und Krankenversicherungsnummer gespeichert, die auch auf den bisherigen Versichertenkarten enthalten waren. Die augenfälligste Neuerung ist ein Foto des Versicherten, das den Missbrauch der Karte eindämmen soll. Ausgenommen sind Kinder unter 15 Jahre und Versicherte, die an der Erstellung eines Fotos nicht mitwirken können, wie zum Beispiel Bettlägerige. Auf der Rückseite ist die Europäische Krankenversichertenkarte aufgedruckt.

Welchen Nutzen hat die Karte?

Die Gesundheitskarte enthält einen Mikroprozessor, der es künftig ermöglicht, sensible Gesundheitsdaten zu verschlüsseln und zu schützen. So können die Stammdaten der Versicherten regelmäßig online aktualisiert werden; das erspart etwa bei einem Umzug den bisherigen Kartenaustausch. Die Versicherten können künftig auch freiwillig Notfalldaten etwa zu Vorerkrankungen, Allergien oder Blutgruppe speichern lassen. Auch die Bereitschaft zur Organspende könnte theoretisch auf der Gesundheitskarte dokumentiert werden. Zudem soll die Gesundheitskarte den Online-Austausch zwischen Ärzten ermöglichen, um etwa Befunde oder Röntgenbilder zügig zu übermitteln.

Speichert die Karte auch elektronische Rezepte?

Nein. Ursprünglich geplante weitere Funktionen wie das Abwickeln von Rezepten und auch die elektronische Patientenakte wurden im Laufe der jahrelangen Debatten auf ungewisse Zeit verschoben.

Müssen Patienten alle Anwendungen nutzen?

Nein. Verpflichtend ist nur die Speicherung der Stammdaten. Alle anderen medizinischen Informationen werden künftig nur auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten gespeichert. Dies gilt auch für den Zugriff auf Notfalldaten, was im Ernstfall bei der Einlieferung in ein Krankenhaus oder bei einem Unfall wichtig sein kann.

Werden Versicherte auch ohne elektronische Gesundheitskarte behandelt?

Ja. In diesem Fall gilt das gleiche Verfahren wie bei einer verlorenen Karte. Der Versicherte kann innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen. Ansonsten kann der Arzt ihm die Kosten der Behandlung privat in Rechnung stellen. Erstattet werden die Kosten nur dann, wenn spätestens bis zum Ende des Quartals ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegt.

Sind die Daten sicher?

Die Bundesregierung attestiert den gespeicherten Daten ein "sehr hohes Schutzniveau". Durch den Mikroprozessor seien die Daten für Dritte unlesbar. Um auf die medizinischen Daten zugreifen zu können, müssen der elektronische Arztausweis und die Gesundheitskarte zusammen in das Kartenterminal geschoben werden. Der Versicherte muss dem Datenzugriff später durch die Eingabe einer PIN-Nummer zustimmen, es sei denn, es liegt ein Notfall vor.

Freitag, 4. Oktober 2013

Roter Alarm für den Internet Explorer



Letzte Woche berichtete ich von einem bösem Sicherheitsproblem in Microsofts Internet Explorer. Nun hat sich das Problem offenbar verschärft. heise.de schreibt dazu:

Internet-Explorer-Nutzer aufgepasst: Das Waffenarsenal des Angriffsframeworks Metasploit wurde um ein Modul ergänzt, das die kritische Zero-Day-Lücke im IE ausnutzen kann. Somit kann sich nun jedermann eine passende Exploit-Webseite zusammenbauen. Das Modul ie_setmousecapture_uaf entstand, nachdem ein Sicherheitsforscher den Angriffscode mit dem JavaScript-Deobfuscator jsunpackuntersucht hatte, wodurch der Code in das öffentlich zugänglich Archiv des Dienstes aufgenommen wurde.
Das Metasploit-Modul kann in der derzeitigen Form Windows-7-Systeme angreifen, auf denen der Internet Explorer 9 sowie Office 2007 oder 2010 installiert ist. Office wird benötigt, da der Exploit Code-Fragemente aus dem Help Data Services Module (hxds.dll) von Office recycelt, um die Schutzmechanismen Data Execution Prevention (DEP) sowie Address Space Layout Randomization (ASLR) zu umgehen. Bei der Lücke handelt es sich um einen sogenannten Use-After-Free-Fehler, also einen Zugriff auf einen freigegebenen Speicherbereich. Sie klafft in der Funktion mshtml!CDoc::SetMouseCapture.
Da die Schwachstelle grundsätzlich die IE-Versionen 6 bis 11 betrifft, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch für die übrigen Ausgaben passende Exploits in Umlauf gebracht werden. Wer den Internet Explorer nutzt, sollte daher umgehend das von Microsoft bereitgestellte Fix-it-Tool installieren, das die Lücke provisorisch abdichtet. Einen vollwertigen Patch, der dann auch automatisch über Windows Update verteilt wird, soll am Oktober-Patchday – also Dienstag, den 8. Oktober – veröffentlicht werden. Wer seinen IE hingegen nicht absichert, riskiert, dass sein System beim Surfen mit Schadcode infiziert wird.
Das heißt also: Führt das Fix schnellstmöglich aus!

Ach übrigens, Windows-Updates macht ihr selbstständig und regelmäßig?!?!?

Freitag, 27. September 2013

Gelber Alarm für den Internet Explorer




Das Internet Storm Center (ISC) erhöht zum ersten Mal seit langem die Gefahrenstufe (Threat Level) für den Internet Explorer auf gelb : Die Sicherheitsexperten hätten Anzeichen dafür, dass die vorige Tage bekannt gewordene Sicherheitslücke schon seit August für Exploits genutzt werde und dass bald ein Metasploit-Modul erscheinen werde, mit dem jedermann die Lücke leicht ausnutzen könne.
Abhilfe schafft ein Fix-it-Hotpatch von Microsoft, den Nutzer des Internet Explorer sofort einspielen sollten. Microsoft will einen vollen Patch am nächsten Patch-Day im Oktober nachliefern.

Das ZDNet schreibt dazu:

Das Sicherheitsunternehmen FireEye hat Details zu der kürzlich bekannt gewordenen Zero-Day-Lücke in Microsofts Internet Explorer veröffentlicht. Sie wurde demnach für zielgerichtete Angriffe auf Firmen in Japan ausgenutzt. Wie Computerworld berichtet, begann die Kampagne schon vor etwa einem Monat. Teile der verwendeten Schadsoftware wurden sogar schon am 19. August kompiliert, also rund vier Wochen, bevor Microsoft die Öffentlichkeit über die Anfälligkeit informierte.Internet ExplorerDie Angreifer nutzen die ungepatchte Schwachstelle in Microsofts Browser, um Schadprogramme auf betroffenen Rechnern zu installieren. Bei den Hintermännern soll es sich um dieselbe Hackergruppe handeln, die bei einem Einbruch in die Systeme von Bit9 im Februar 2013 diverse Sicherheitszertifikate erbeutete, um Malware als legitime Software auszugeben und in die Netzwerke von Bit9-Kunden einzudringen.
Die Analyse von FireEye hat das Internet Storm Center (ICS) indes zum Anlass genommen, die allgemeine Gefahrenstufe für das Internet auf “gelb” hochzusetzen, was für eine “bedeutende neue Bedrohung” steht. Es gebe immer mehr Anzeichen dafür, dass Exploits für die ungepatchte Schwachstelle im Internet Explorer im Umlauf seien, schreibt die Organisation auf ihrer Website.
Das ICS erwartet zudem, dass schon bald eine Version des Exploit-Kits Metasploit veröffentlicht wird, die Schadcode für die Zero-Day-Lücke in IE enthält. Ende vergangener Woche hatte HD Moore, Chief Security Officer von Rapid7 und Herausgeber von Metasploit, laut Computerworld erklärt, bisher sei kein Exploit-Modul für den Browserfehler zu Metasploit hinzugefügt worden.
Microsoft selbst hatte am 17. September vor der Anfälligkeit gewarnt. Betroffen sind alle Versionen des Internet Explorer, vom mehr als zwölf Jahre alten IE6 bis zum noch unveröffentlichten IE11. Da bisher kein Patch zur Verfügung steht, bietet der Softwarekonzern als Behelfslösung ein sogenanntes Fix-it-Tool an, das vor den Auswirkungen eines Angriffs schützen soll.
Der nächste reguläre Microsoft-Patchday findet am 8. Oktober statt. Nach Angaben des Unternehmens ist ein Fix bereits in Arbeit. Möglicherweise wird es das Update aber auch außer der Reihe veröffentlichten.
Wir sollten unsere Anstrengungen verstärken, den Internet Explorer verzichtbar zu machen.

Freitag, 20. September 2013

Welche Hardware nutze ich?

Für alle, die mal wissen wollen, mit welcher Hardware sie es zu tun haben, habe ich ein interessantes Tool gefunden:



Das ohne Installation lauffähige CW-Sysinfo informiert nicht nur über die lokal installierten Programme und Windows-Updates, sondern nennt auch den CD-Key, der in der Installation steckt – praktisch, wenn eine Windows-Neuinstallation ansteht, man aber nicht unterm Schreibtisch hinter dem PC nach dem Aufkleber mit dem Key fahnden möchte. Zusätzlich zeigt das Programm diverse Informationen etwa über Umgebungsvariablen, Default-Verzeichnisse, laufende Prozesse und Dienste sowie über die Hardware, die Windows sieht.

Weitere Vorteile dieses Programmes sind: es ist Freeware und es kann einen ASCII-Report erzeugen.

Herunterladen könnt Ihr das Programm auf der Webseite von horland.de


TL HV-TDS Woche 2

Ich verzichte darauf, jeden Tag einzeln zu dokumentieren. Das ist mir etwas zu stressig - obwohl ich in der Bahn genügend Zeit hätte.  Nach ...